Aus dem Sanskrit und Prakrit übersetzt und herausgegeben von Adelheid Mette.
Der Jainismus zählt zu den ältesten Religionen der Welt und hat nachfolgende Religionen maßgeblich beeinflußt. Darüber hinaus hat seine umfangreiche Literatur zur Entwicklung der modernen indischen Literatursprachen wesentlich beigetragen. Im Wirtschaftsleben Indiens nehmen die Jaina noch heute eine herausragende Stellung ein.
Ein Schüler kam einst zu seinem Meister und beklagte sich über die Menschen, die ihn in letzter Zeit beleidigt hatten oder unfreundlich zu ihm waren. "Fast jeden Tag begegnen mir Menschen, über die ich mich aufregen muss, weil sie sich so dämlich verhalten, oder weil sie mich beleidigen oder mich verletzen", klagte er.
Die international bekannten und hoch geschätzten Gelehrten des Jinismus, Prof. Dr. Willem Bollée, eng verbunden mit dem Südasien-Institut der Universität Heidelberg, und Prof. Dr. Klaus Bruhn, eng verbunden mit Institut für Sprachen und Kulturen Südasiens, Freie Universität Berlin, sind mit dem renommierten „Prakrit Jñānabhārati International Award“ [in etwa: Internationale Ehrung für besondere Verdienste um die Erforschung der Prakrit Sprachen] 2006 (Prof. Bollée), bzw. 2007 (Prof. Bruhn) ausgezeichnet worden.
Die Übergabe des Preises an Prof. Bruhn findet am 25. Mai 2008 in Berlin statt, drei Tage nach Vollendung seines 80. Lebensjahres am 22. Mai. Die Preisübergabe an Prof. Bollée soll dem Vernehmen nach in Würzburg stattfinden.
…Meditation bedeutet sich selbst von Bitterkeit und Traurigkeit vergangener Umstände und Beurteilungen zu befreien. Wegen unserer erlernten Glaubenssätze, wird selbst Religion, die den richtigen Weg zeigen sollte, dazu benützt Menschen voneinander zu trennen. Viele Menschen haben ihr Leben eingeschränkt und haben sich selbst in eine Schublade gepackt, indem sie denken, „Ich bin Moslem.“ „Ich bin Hindu.“ „Ich bin Jain.“ „Ich bin Jude.“ „Ich bin Christ.“ „Die Anderen sind nicht wie ich, sie sind Außenseiter.“ Durch den Glauben, haben wir uns von den Menschen und anderen Lebewesen entfernt, die uns in unserem Leben, sichtbar und unsichtbar, auf viele Arten helfen. Meditation hilft diese selbst auferlegten Einschränkungen zu durchbrechen und frei in einem „vereinigten“ Universum zu leben...
" Leben mit Schopenhauer ", heißt der Titel einer Selbstbiographie von Arthur Hübscher, der sich wie kaum ein anderer so eingehend mit Leben und Werk des Philosophen Arthur Schopenhauer befasst hat. Seine Biographie schließt mit den Worten:
"Ich habe viele Menschen und viel unnützes Gepäck auf meiner Lebensreise zurückgelassen. Schopenhauer habe ich mitgenommen, er hat mich nie im Stich gelassen. Er wird auch da sein, wenn es an der Zeit ist, abzutreten."
Von den zahlreichen Begegnungen des deutschen und indischen Geistes ist vielleicht keine eindrucksvoller und für das Geistesleben Deutschlands folgenreicher gewesen als jene, die sich vollzog in einem der bedeutendsten Philosophen des 19. Jahrhunderts: Arthur Schopenhauer. Er war es, der für Deutschland das Tor zur Schatzkammer der indischen Philosophie aufstieß, und „mit ihm wird immer zu beginnen sein, wo man vom Einfluß des Buddhismus auf das Abendland zu sprechen hat." [A. Bertholet, „Buddhismus im Abendland der Gegenwart".
Den Jainismus als “Tierschutz-Religion” zu bezeichnen, ist sicherlich eine starke Vereinfachung dieser, vor vielen Jahrtausenden in Indien entstandenen Religion. Dennoch ist diese Bezeichnung nicht ganz unberechtigt, weil in keiner anderen Religion - auch nicht im Buddhismus und Hinduismus - der Schutz allen Lebendigen derart im Mittelpunkt steht wie bei den Jainas.
Obgleich der Jainismus etwas Einmaliges ist, gibt es auch in der abendländischen Geistesgeschichte eine bedeutsame religiöse Strömung, die sich, nicht nur was die vegetarische Lebensweise angeht, sondern auch in anderer Hinsicht in erstaunlichem Maße mit dem Jainismus übereinstimmt, nämlich die Pythagoräer.
Wir leben heute in einer interessanten Zeit. Einer Zeit, in der die Informationswissenschaft in kurzer Zeit unser Leben beeinflusst hat und praktisch unser Leben bestimmt. Der Höhlenmensch ist ein Schlossmensch geworden. Fuhrwerke und Kutschen wurden durch Cadillacs und Kabrios ersetzt. Handrührgeräte sind überholt und wurden von modernen elektronischen Küchenmaschinen ersetzt. Das Alte wird durch das Neue in einer unglaublichen Geschwindigkeit ersetzt.
Der Mensch ist zwischen Polaritäten gefangen: zwischen Erleuchtung und Ignoranz; zwischen Frieden und Krieg; zwischen Gewaltlosigkeit und Gewalt. Das Leben wird durch Krieg und Gewalt verletzt. Die Heilung für diese Verletzungen ist in Ahimsa, der Gewaltlosigkeit, zu finden.
Der achtsame Umgang mit der Zeit macht uns wachsam und gibt uns immer die Möglichkeit Ahimsa zu üben. Die Zeit ist eine sich ständig wandelnde Realität. Sie wartet auf niemanden. Unserer Lebenszeit in diese Welt begann mit unserer Geburt und wir bewegen uns unaufhörlich auf den Zeitpunkt unseres Verlassens dieser Welt zu. Was wir Gutes tun wollen, müssen wir jetzt tun. Wir haben die Freiheit der Wahl. Jeder Moment unseres Lebens ist wertvoll. Unsere Wahl wird die Qualität unserer Zukunft bestimmen. Ahimsa ist der Weg, auf dem sich alle ehrfürchtigen Menschen beim Scheiden aus dieser Welt treffen. Ahimsa ist Praxis. Ahimsa bedeutet Achtsamkeit auf allen Ebenen; der Körper-, der Verstandes- und der Handlungsebene.
Am 13. Juni 2007 hielt Samani Prasanna Pragya, die zusammen mit Samani Manan Pragya aus London zu Besuch bei HereNow4U, Preksha Meditation in Berlin war (Berichte über ihren Besuch im englischen Teil HereNow4Us) einen Vortrag im Institut für Indische Philologie und Kunstgeschichte der Freien Universität Berlin mit dem Thema ‚Relevanz des Jainismus im 21. Jahrhundert – auf der Grundlage der Lehren Acharya Tulsis and Acharya Mahaprajnas’, den wir ins Deutsche übertragen haben.
Am 9. Juni 2007 findet in Berlin ein Workshop über “Wohlbefinden durch Preksha Meditation“ statt unter Leitung von Swami Dharmanandji & Nirmalaji.
Swami Dharmanandji & Nirmalaji geben in Neu-Delhi seit über 20 Jahren Meditationskurse, in denen sie den Teilnehmern zeigen, wie man Preksha Meditation mit Yoga- und Atemübungen zur Steigerung des Wohlbefindens kombinieren kann.
Ein gutes Gemälde inspiriert. Ein gutes Gemälde ermutigt. Ein gutes Gemälde bringt uns zum Nachdenken und Reflektieren. Shanti Panchals Gemälde ‚Paddabhishek’, das die Einsetzung eines Jaina Mönches in den höchstmöglichen Rang des Acharya zeigt, tut all dies und noch mehr. Die so eindringlichen, sanften Augen provozieren uns zu der Frage, wer wir sind, wo wir stehen und was uns zu dem macht, was wir sind.
Shanti Panchal ermutigt durch sein Bild zur Selbstreflektion.
Zu Beginn des Neuen Jahres möchte ich allen meine besten Wünsche für ihre spirituelle Entwicklung übermitteln. Spirituelle Entwicklung ist zusammen mit der materiellen unentbehrlich; meiner Auffassung nach ist Frieden ohne Spiritualität nicht möglich. Die Entwicklung von spirituellem Bewusstsein ist die erste Lektion des Friedens. Seine praktische Form ist Ahimsa (sanskr.: Gewaltlosigkeit, Abwesenheit von Gewalt, dem Weg der Gewalt den Rücken kehren).
Zwischen Frieden und Ahimsa besteht eine Beziehung von Ursache und Wirkung: Ahimsa ist die Ursache, Frieden die Wirkung. Bevor wir über den Frieden reden, sollten wir zuerst den Gedanken der Ahimsa tief in uns aufnehmen.
Der Weg von Ahinsa
Heute meditieren wir auf Ahinsa. Meditation dient dazu, Frieden zu erfahren. Frieden ist nur in der Anwesenheit von Ahinsa möglich. So brauchen wir Ahinsa für unseren Weg. Was ist Ahinsa? Ahinsa ist Ehrfurcht vor allen Lebewesen.
Ausstellung zum großen Übergießungsritual der Jainas [Mahamastakabhisheka] in Shravanabelgolam, Südindien, am Südasien-Institut der Universität Heidelberg.
Zu den einführenden Vorträgen und der Ausstellungseröffnung am 20. Juni 2006, ab 16.00 Uhr, Im Neuenheimer Feld 330, ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen.
Das Leben ist dazu da, voll und ganz gelebt zu werden. Lebe gesund, glücklich, friedlich und voller Freude. Strahle mit jeder Zelle deines Körpers Energie aus. Lebe und lasse leben. Du musst der Welt etwas geben, wenn du von ihr etwas bekommen möchtest. Lebe ein Leben ohne Sünde und Ausbeutung. Vermeide Negativität und trage zum Positiven in der Welt bei.
Es ist gut die Statistiken zu kennen. Man braucht 273 Liter Wasser für die Erzeugung von 450 Gramm Weizen (oder 1228,5 Tassen Wasser); 1136,5 Liter Wasser für die Erzeugung von 450 Gramm Reis und ungefähr 9092 bis 27.276 Liter Wasser für die Erzeugung von 450 Gramm Fleisch. Eine Hühnerfarm verbraucht täglich 454 Millionen Liter Wasser – genug um den Wasserbedarf von 25.000 Menschen zu decken. Der Viehbestand verbraucht 80% des Weltwasserverbrauchs.
Anlässlich der Eröffnung des Jain Tempels (Pratishta Mahotsav) in Herts nördlich von London begegnete Herausgeberin Karuna Jain zum erstenmal Shree Chitrabhanu. Chitrabhanu begrüßte Karuna sehr freundlich, und es kam sofort ein lebhaftes Gespräch in Gang, ohne dass Karuna wusste, dass Chitrabhanu von der Londoner Oshwal Gesellschaft eingeladen worden war, die spirituellen Zeremonien zur Tempeleröffnung im Geiste Mahaviras vorzunehmen.
Der Jainismus sollte weniger als Religion betrachtet werden, sondern eher als Lebensweisheit, denn Mahavir selbst sprach nie von Religion, was dogmatisch ist und damit die Menschen voneinander trennt, sondern von DHARMA , was soviel wie zu seiner eigenen Natur finden bedeutet.
In Südindien wurde in dieser Woche, am 8. Februar 2006 um 10.45h Ortszeit, mit den rituellen Zeremonien für die erste Mahamastakabhisheka des 21. Jahrhunderts begonnen, nach dem der indische Präsident Dr. Abdul Kalam am 23. Januar 2006 die Festlichkeiten mit einer vielbeachteten Rede für eröffnet erklärt hatte. Das indische Fernsehen überträgt das Ereignis täglich in elf der 18 offiziellen Landessprachen.
Eine Reihe von Berichten und Reflexionen über unsere Reise in das Land des Friedens, der Askese und der wilden Pfauen und über die Reise nach innen, bei der jeder selbst die eigene Wahrheit finden kann.
Dr. Julia Hegewald wechselte vom Oriental Institute, University of Oxford zum ASI, Universität Heidelberg.
Eine der Grundlehren des Jainismus, der eine disziplinierte Lebensführung als Weg zur Erleuchtung betrachtet und sich auf der Tradition der Ahimsa – der Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen – gründet, wird ihr dabei sicherlich hilfreich sein: "Ich denke, dass wir viel von den Jainas lernen können, die in der Gewaltlosigkeit und der Besinnung auf den inneren Frieden den Sinn des Lebens sehen. Denn vielleicht täte uns das allen gelegentlich recht gut – nicht nur in der Weihnachtszeit...".
Die Tradition des Paryushan dient der Besinnung auf die Gewaltlosigkeit (Ahimsa). Paryushan ist die Zeit der Versöhnung und der Beseitigung der durch negative Handlungen verursachten Belastungen der Seelen, der eigenen und der fremden. Paryushan ist die Zeit der Zusammenkunft mit allen, zudem die Zeit der Selbstheilung durch Beilegung von Disputen und der Unterstützung Bedürftiger. Im engeren und weiteren Sinn.
Wir können keine Gesellschaft frei von Problemen konzipieren. Einige dieser Probleme sind naturbedingt, andere jedoch durch den Menschen selbst. Die gewaltigen, aus den tieferen Bewusstseinsschichten resultierenden Probleme können durch materielle Objekte nicht gelöst werden. Diese tieferen Bewusstseinsschichten müssen angesprochen werden, und hier spielt Religion eine Rolle, denn Religion ist nichts anderes als die Vergeistigung oder Erhebung innerer spiritueller Energie.
Samani Pratibha Pragya und Samani Punya Pragya von JVB - London nahmen am 'Parlament der Weltreligionen 2004' in Barcelona vom 7.-13. Juli teil. Über 7000 Teilnehmer aus aller Welt liessen sich von den hohen Teilnahmekosten nicht abschrecken. Sie nutzten die Gelegenheit zur Begegnung mit den Repräsentanten der diversen Weltreligionen und diskutierten mit ihnen.
Samani Pratibha Pragya, im Auftrag Acharya Mahaprajnas in JVB London tätig, nimmt auf offizielle Einladung der Organisatoren am 'III. Parlament der Weltreligionen' teil, das vom 07. bis 13. Juni 2004 in Barcelona, Spanien, stattfinden wird. Sie wird auf der Eröffnungsveranstaltung, bei der religiöse Führer wie der Dalai Lama und Repräsentanten der Weltreligionen anwesend sein werden, Jaina Gebete und Segenswünsche vortragen.
Prof. Manchanda hält sich zur Zeit in den USA auf. Während seines Aufenthaltes dort präsentiert er die Ergebnisse seiner Forschungen und seiner Arbeit im Rahmen eines Preksha Meditationscamps einem breiten Publikum. Sein Vortrag ist für interessierte Laien und medizinisches Fachpersonal gleichermassen von Interesse.
Das III. Internationale Preksha Meditationscamp findet vom 15. bis 22. Januar 2005 statt, diesmal in Ladnun - Rajasthan - Indien, Land des Friedens, der Pfauen und Askese.
Die Samanijis geben einen Überblick ihrer Aktivitäten und Vorträge. Dabei handelt es sich um Richtlinien für die Integration ethischer Werte in das Alltagsleben. Fragen der Existenz und der Identität sind ebenfalls Themen.
Die internationale Mahavir Jain Mission veranstaltete ihre erste Konferenz über Jainismus für die Interfaith Group (Menschen aus verschiedenen Glaubensrichtungen) am 13. März 2004 in Birmingham, England.
Mit Mahavir Jayanti am 3. April 2004 feiern die Jaina in aller Welt den Geburtstag Mahaviras (~ 599 v.Chr.), Begründer der modernen Jain Religion und letzter in der Galaxie der 24 Tirthankaras.
Am 16. März wurde anlässlich der vierten Jahresvorlesung über Jainismus das Zentrum für Jaina Studien am SOAS, London, eröffnet. London ist nicht zuletzt wegen der hier zahlreich vorhandenen Quellen zum Jainismus eine sehr gute Wahl für ein derartiges Institut, was das erste seiner Art außerhalb Indiens ist. Der vierte Jahresvortrag über Jainismus wurde von Prof. Nalini Balbir, Paris, über ‚Gedanken zu Bedeutung und Rolle des Svetambara Kanons in der Geschichte des Jainismus’ gehalten. Am nächsten Tag wurden neun weitere Vorträge von verschiedenen Forschern dem Publikum vorgestellt.
Die Regierung des indischen Bundesstaates Maharashtra hat den Jainas am 2. Februar 2004 den Minderheitenstatus verliehen wie den amtlichen Regierungsmitteilungen zu entnehmen war.
Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg.
[Mahatma Gandhi]
Die hier vorliegende Edition 2 richtet sich an die Bewohner des Planeten Erde [ citizens of planet earth ], die Wandel nicht bekämpfen, sondern als Grundfunktion der Zeit verstehen.
Die daraus resultierende Freiheit von Erwartungen ermöglicht eine realistische Wahrnehmung der eigenen inneren und äusseren Realität, die sich zu der Erkenntnis verdichtet, dass die eigene Einstellung sich immer in dem Wahrgenommenen widerspiegelt und nur eine integrale Einstellung ein holistisch-integrales Weltverständnis nach sich ziehen kann.
Die in dieser Deklaration umrissenen fünf grundlegenden Lehren des Jainismus und der fünffältige Handlungskodex wurzeln tief in seiner seit Jahrhunderten ungebrochenen Kontinuität lebendiger Ethik.
Sie bieten der heutigen Welt einen zeitgetesteten Anker moralischer Imperative und eine gangbare Marschroute für die gemeinsame Pilgerreise der Menschheit zu holistischem Umweltschutz, Frieden und Harmonie im Universum.
Die Anuvratbewegung wurde vor 55 Jahren am 1. März 1949 von Acharya Tulsi gegründet. Für jedes Individuum innerhalb der Gesellschaft wurde ein ethischer Verhaltenskodex entworfen, der aus kleinen [atomistischen] Gelübden besteht. Diese Gelübde zur Charakterbildung auf ethischer Grundlage werden von allen Anuvrati, den Mitgliedern der Anuvratbewegung, gleichermassen befolgt.
Quelle: Shri Jawaharlal Shrimal, Chal Karyalaya Sanchalak of Anuvrata Maha Samiti.
Acharya Mahaprajnas Beitrag zur Spiritualität vom Präsidenten Indiens in seiner Rede zum Tag der Republik gewürdigt
Zum erstenmal in der parlamentarischen Geschichte des Landes wurde in der Botschaft des Präsidenten an die Nation der Name eines religiösen Führers erwähnt, zumal der eines Jaina Heiligen. Der Präsident unterstrich die Bedeutung religiöser Führer für die Aufrechterhaltung von Frieden und Eintracht.
Aktivitäten der Samanjis in Rajkot (Gujarat) Saman Sthitpragya und Saman Shrutpragya sind seit der ersten Februarwoche in Rajkot.
Sie halten Vorträge über Zeitmanagement, führen Preksha Meditationscamps durch und unterrichten Jugendliche in Körpersprache und Persönlichkeitsentwicklung..
Für alle Religionen können das erwachende spirituelle Bewusstsein und die Entwicklung ethischer Werte als Leitmotive der universalen Ebene dienen. Von dieser Ebene aus können alle Religionen die Botschaft der Einheit verkünden.
120 Delegierte aus zehn Ländern – Indien, Großbritannien, USA, Russland, Moldawien, Tadschikistan, Ukraine, Nepal, Malaysia, Deutschland - kamen im Oktober 2003 für neun Tage zusammen, um entweder die Methode der Preksha Meditation zu erlernen oder ihre Meditationspraxis zu intensivieren und mit Hintergrundinformationen anzureichern. Aus unterschiedlichen Weltgegenden gelangten sie nach Surat im indischen Bundesstaat Gujarat mit dem festen Entschluss, neun Tage ihres Lebens mit der Evaluation ihres Selbst zu verbringen und die Wahrheit durch den Blick nach innen zu finden.