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Chitrabhanu
1970 nahm er eine Einladung der in Nairobi, Kenia, Ost-Afrika, ansässigen Jaingemeinde an, obwohl den Jain Mönchen bis heute das Reisen mit Verkehrsmitteln untersagt ist. Er war der erste Mönch, der diese alte Regel brach mit dem Hinweis, dass er zu denen fahre, die ihn gerufen hätten, weil sie seine spirituelle Unterweisung brauchten, weshalb er sie nicht im Stich lasse. Schließlich gab er sein Leben als Mönch auf, weil er der Ansicht ist, dass die Lehren Mahaviras nicht auf Indien begrenzt bleiben sollten, denn Mahaviras Botschaft der Gewaltlosigkeit und allumfassenden Liebe brauche die ganze Welt. In Amerika lehrte er an vielen Universitäten, unter anderem in Princeton und an der New Yorker Universität, und hält immer noch Vorträge auf Kongressen und Konferenzen. Er gründete in New York City das Jain Meditation International Center und ist bis heute spiritueller Berater des Zentrums. Er hat 25 Bücher geschrieben, die seine Botschaft von Gewaltlosigkeit und Weltfrieden reflektieren, sowie die Heiligkeit allen Lebens betonen und dem Leser die Notwendigkeit nahe bringen, dass alle Menschen sich als Mitglieder der grossen Familie Menschheit sehen sollten. Sechs Monate im Jahr lebt er in Indien, die übrigen sechs Monate in New York. Seit mehr als 20 Jahren ist Trupti Edeltraut Pandya seine Schülerin. Sie lebt in Berlin.
Im September 1989 besuchte er Berlin vor dem Mauerfall und meditierte an der Mauer.
"Diese Mauer muss weg," sagte er im Sept. 1989 vor der Berliner Mauer. Seinen ersten Vortrag nach dem Mauerfall hielt er in den USA über "Brücken bauen, keine Mauern"
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