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Diksha

Diksha Zeremonie für Muni Prabodhkumar.
25.01.2004, Jalgaon/Maharashtra/Indien

 

 

Sanskrit: Di (verleihen, schenken)
Sanskrit: Ksha (verdauen)

Die Aufnahme des Novizen, bzw. der Novizin in eine religiöse Gemeinschaft bedeutet die Verleihung, Schenkung eines neuen, spirituellen Lebens unter Anleitung des Guru. Damit ist die Vergangenheit des Novizen aufgearbeitet, "verdaut". Diksha bezeichnet den Vorgang, wenn der Guru den Novizen oder die Novizin als Mitglied in den Orden aufnimmt. Damit verläßt der Novize, bzw. die Novizin seine, bzw. ihre weltliche Ursprungsfamilie und tritt in die Abstammungslinie der spirituellen Gemeinschaft ein.

Während der Diksha-Zeremonie lässt der, bzw. die Mumukshu sein, bzw. ihr bisheriges Leben hinter sich und tritt in sein, bzw. ihr spirituelles Leben ein. Augenzeugen beschreiben es wie die Geburt eines neuen Menschen, wenn innerhalb von ca. 10 Minuten der Novize, bzw. die Novizin umgekleidet und ihm, bzw. ihr der Schädel rasiert wird. Es scheint, ein anderer Mensch als vor 10 Minuten betritt nun die Bühne.

Yuvacharya Mahashraman reißt Muni Prabodhkumar die letzten Haare aus

 

Muni Naykumar 12 Jahre alt.
 Diksha am 24.01.2004, Jalgaon, India

Dann werden den männlichen Mumukshus die verbliebenen Haare vom Guru herausgezogen, was den Übergang vom Laien zum Mönch symbolisiert. Bei den Nonnen ist dies das Schneiden und Rasieren ihrer langen Haare.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Segen des Acharyas, ihres Gurus, sind sie  in in die Gemeinschaft der Munis und Sadhvis aufgenommen.

 



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