Jaina Art & Architecture 10th Jaina Studies Workshop at SOAS
Erfrischt erwachten wir und frühstückten im Indian YMCA. Das Indian YMCA ist sehr empfehlenswert für Londonaufenthalte, es liegt im Zentrum und in Gehweite der Universität und des British Museum. Man kann hier vom Schlafsaalbett bis zur Suite alles buchen, Frühstück und Abendessen eingeschlossen. Vorherige Reservierung empfehlenswert.
Unsere nächste Verabredung hatten wir um 12:00 im Victoria and Albert Museum mit unserem Freund Raju Shah, der jeden Donnerstag ehrenamtlich dort arbeitet. Er wollte uns die Jina Exponate zeigen und hatte uns anschließend zum Mittagessen eingeladen. Da wir noch viel Zeit hatten, beschlossen wir, einen kleinen Stadtbummel zu machen und dann mit der U-Bahn bis zur South Kensington Station zum Museum weiterzufahren.
Die Stadt zeigte uns ihr Arbeitstag-im-März-Alltagsgesicht, nur wenige Touristen waren unterwegs. Selbst am Piccadilly Circus ließen sich nur ein japanisches Paar und eine Gruppe Londoner Jugendlicher fotografieren. Wir gingen weiter bis Green Park, von wo aus wir mit der U-Bahn weiterfuhren.
At noon we met with Mr. Raju Shah, and were delighted to meet him again. He and his brother-in-law had given permission to publish the book on their father’s, resp. father-in-law’s extraordinary life, “Meghji Pethraj Shah” by Dr. Paul Marett.
Zuerst schauten wir uns die Jina Exponate an. Raju Shah hat uns freundlicherweise die Beschreibungen geschickt (auf englisch):
Altar mit dem Jina Santinath, West-Indien, 1168, Bronze mit Silbereinlage
Jina Parshvanath mit Yaksha und Yakshi, Andhra Pradesh, 12. Jahrhundert, schwarzer Schiefer
Detail des Yaksha Dharanendra (l) & Yakshi Padmavati (r)
Samvara Angriff auf den Jina Parsvanath, Madhya Pradesh, 6. Jahrhundert, Sandstein
Altar mit dem Jina Parshvanath, West-Indien, 15. Jahrhundert, Kupferlegierung und Kristall
Eingang zum Neminath Tempel in Diwara, Wasserfarben, von Sir William Carpenter, Juni 1857
Dann besuchten wir noch ausgewählte andere Stücke:
Goldener Gürtel mit Diamantschnalle, den ein Thai Prinz anlässlich der Krönung des Vizekönigs von Indien im Jahre 1941 trug.
Auch Tipoo’s Tiger bewunderten wir,
ein Kunstwerk aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert aus bemaltem Holz, das im Bauch des Tigers ein orgelähnliches Instrument birgt und zeigt, wie ein bengalischer Königstiger einen britischen Soldaten frisst. Die Orgel erzeugt schreiähnliche Klänge, wobei sich die Hand des Soldaten abwehrend nach oben bewegt. In Auftrag gegeben wurde es von Sultan Tipu (1750-1799), dem Herrscher von Mysore im Süden Indiens
Und Islamische Kunst:
Museumsbesuche machen hungrig, wir freuten uns über das Essen und vor allem über das anregende Gespräch mit unserem Freund.