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Geheimnisse des Geistes [15.1] Spirituelle Reise (1)

Acharya Mahaprajna

27.07.2007

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  • Freundlichkeit gegenüber allen ist die Grundlage eines glücklichen Lebens
  • Antipoden:
    • Ida - Pingula,
    • sanft - rau
    • Verstand - Unverstand
    • Handeln verbraucht Energie - Nicht-Handeln bewahrt Energie
  • Kontrolle von Denken und Handeln
  • Zwei Hemisphären des cerebralen Kortex:
    • Die rechte Hemisphäre kontrolliert die linke Körperseite
    • Die linke Hemisphäre kontrolliert die rechte Körperseite 
    • Die linke Hemisphäre ist zuständig für das Sprachpotential, Mathematik, Argumentieren, Reflektieren, Analysieren, Planungsstrategien, Zeitmanagement etc.

Auf unserer spirituellen Reise werden wir auf uns bisher unbekannten Wegen in die Tiefen unseres Seins geführt. In dem Wort Adhyatma ist das sehr treffend ausgedrückt, Adhi bedeutet innen, Atma Seele. Seit undenklichen Zeiten lebte der Mensch außerhalb seiner Seele ohne die Gelegenheit zum Betreten seines inneren Bereiches. Er hat für alles, was außerhalb von ihm stattfand, eine Vorliebe entwickelt und ist zu der Auffassung gelangt, das alles Wertvolle außerhalb von ihm existiert und in seinem Inneren nichts ist. Selbst wenn es eine Seele in ihm gäbe, hätte sie nur Freude an dem, was sich außerhalb von ihr ereignet. Sie ist ein Empfänger.

Wäre in ihr etwas Wertvolles, würde sie nicht von Dingen unterhalten werden können, die in der Außenwelt existieren. Der Mensch bezieht seinen physischen, mentalen und spirituellen Lebensunterhalt aus der Außenwelt, weil er der Auffassung ist, dass es nichts in seinem Inneren gibt, von dem er ihn beziehen könnte. Jedes Atom in der Außenwelt hat er einer gründlichen Untersuchung unterzogen und Dinge wie Vitamine und Proteine für wertvoll befunden, was ihn zu dem Schluss verleitete, dass nur die Dinge in der Außenwelt von Wert seien.

Nun beschreiten wir mit unserer spirituellen Reise einen bedeutungsvollen neuen Weg nach innen, der uns zu unserer Seele führt. Wir verändern unsere Einstellung und unsere Werte, indem wir nichts in der Außenwelt als wertvoll erachten. Nichts in der Außenwelt ist an Bedeutung und Wert mit unserem Inneren zu vergleichen. Ein ganzer Ozean von Werten schäumt und brandet in uns. Was es auch immer an Werten in der Außenwelt geben mag, im Vergleich zu denen in unserem Inneren sind sie nur nach außen gelangte Tropfen des inneren Ozeans. Die Essenz unserer Erfahrungen und die Essenz dessen, das sie wertvoll für uns macht, liegt in unserem Inneren, und das ist das Höchste Sein. Es erleuchtet das Universum. Schliefe dieses Höchste Sein einmal, würde sich das Universum in eine bedeutungslose dunkle Masse verwandeln.

Deshalb wenden wir uns an das höchste Sein:

 “Möge die Seele sich selbst erkennen und sich nicht durch ein Medium der Wahrnehmung erfahren müssen.“

Es bedeutet nichts anderes als dass die Seele sich selbst als Wahrnehmende erkennt. Erkenne das Selbst – durch das Selbst.


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Author © Acharya Mahaprajna
Übertragung ins Deutsche © 2006 Carla und Christian Geerdes
Compiled  by Muni Mahendra Kumar
Published by Jain Vishva Barati
2nd Edition   2002


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