Homepage der Edition 2  

Homepage der Edition 1
english  
...Lade Navigation...
 
...Lade Navigation...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Willkommen

auch das Universum befindet sich noch in Entwicklung


Jainismus

Jainismus

GEWALTLOSIGKEIT
das Grundgesetz im Jainismus


 

Jainismus und die Tempel von Mount Abu und Ranakpur - 07

20.02.2007

8

previous Jainismus und die Tempel von Mount Abu und Ranakpur next

Mount Abu 59
Blick durch die das Ranga-Mandapa umgebende Toranas auf das Allerheiligste im Luna Vasahi (Tejapala) Tempel

Der Mount Abu war also schon seit ältester Zeit den Hindus heilig, aber ebenso den Jainas. Der Sohn Adinathas, des ersten Tirthankara, soll hier an einem “Hof der Götter” genannten Platz seinem Vater einen Tempel errichtet haben. Später kam Mahavira hierher, um Erleuchtung zu erlangen und in seiner Nachfolge sind hunderttausende von Jainas im Laufe der Jahre zum Abu gepilgert, um Busse zu tun und auf dem Wege zur Erlösung voranzuschreiten.

Außer der Mythologie fehlen uns genauere historische Kenntnisse zur frühen Geschichte des Berges. Wir erfahren von Bhillalas und Nagas, die reichlich legendär den Abu in der Frühzeit bewohnt haben. Letztere haben die Durga verehrt, was auf einen Mutterkult hindeutet, der auch in historischer Zeit noch fassbar ist. Dann tauchen die ersten Königsnamen auf und seit 961 hat sich mit König Dhumraja die Paramara-Dynastie etabliert. Bereits wenige Jahrzehnte später geriet sie unter die Herrschaft des Mulraja Solanki von Gujarat und öffnete sich damit den Einflüssen des Solanki-Stils, dem die frühen Dilwara-Tempel angehören. Die Könige dieser Zeit bedienten sich gerne der Hilfe von Jaina-Ministern, die mit ihrem sagenhaften Reichtum als Stifter der Tempel fungierten.

Die große Zeit des Abu endete, als Rao Lumba aus der Deora-Chauhana-Dynastie den Berg eroberte (1311) und die Paramara auslöschte; er verlegte die Hauptstadt nach Chandravati in der Ebene. Nach der Zerstörung Chandravatis 1405 verlegte Rao Sahasmal die Residenz dann nach Sirohi.

 Mount Abu 57
Säule des Navchoki mit meditierenden Figuren im Luna Vasahi (Tejapala) Tempel

Bei seinem Versuch, von Mewar aus ein rajputisches Großreich zu errichten, eroberte kurzfristig Rana Kumbha, bekannt für seine Bauten in Chittorgarh und den großartigen Jaina-Tempel von Ranakpur, den Mount Abu und errichtete die Festung Achalgarh. Wenn er auch schnell wieder vertrieben wurde, so war Achalgarh doch maßgeblich daran beteiligt, dass die Moslems mehrfach bei dem Versuch scheiterten, den Abu zu erstürmen.

Mount Abu 58
Blick vom Ranga-Mandapa des Luna Vasahi (Tejapala) Tempels auf den Schrein links vom Eingang zum Allerheiligsten

Mit den Engländern, die früh die Idylle des Abu entdeckten, einigten sich die Herrscher von Sirohi friedlich. Diese erbauten hier ein Sanatorium und oft nahm der englische Resident in dem milden Klima seinen Wohnsitz. 1917 wurde den Engländern der Berg ganz überlassen, so dass die prächtigeren Bauwerke um den Perlensee herum weitestgehend vom Einfluss englischer Kolonialarchitektur bestimmt werden. Mit der Unabhängigkeit des Landes ging der Berg zunächst wieder in den Besitz der Herren von Sirohi über und seit 1956 gehört er endgültig zum Bundesstaat Rajasthan.




previous Jainismus und die Tempel von Mount Abu und Ranakpur next

Zur Buchbestellung

ISBN:        81-904045-0-4
Publisher:    © Gyan Gaurav Publishers

               C-34, Sir Pratap Colony, Airport Road, Jodhpur/Indien

Telefon:     +91 291 2515861, +9194 1441127863

Herausgeber: Dilip Surana

Layout &
Gestaltung:  Antesh Choudhary
Text:        © Lothar Clermont
Photos:      © Thomas Dix

Druck:       Erstausgabe 1998

             Überarbeiteter Nachdruck 2006:
             Thomson Press, New Delhi, Indien

Umfang:      96 Seiten

Maße:        242 x 312 mm



Startseite nach oben

© 1997-2006 HereNow4U | Gästebuch |


HereNow4U durchsuchen:
powered by
WIKIPEDIA durchsuchen:
Willkommen

auch das Universum befindet sich noch in Entwicklung



NEWSLETTER