Ramakrishna sprach zu Vivekananda: “Du bist in Geldnot. Gehe zur Göttin Kali und bitte sie um Hilfe.“ Vivekananda ging in den Tempel der Göttin und meditierte dort einige Tage lang. Danach fragte ihn Ramakrishna: „Hast du die Göttin um Hilfe in deinen Geldangelegenheiten gebeten?“ Doch das hatte Vivekananda nicht. Er sah seine Geldnöte als ein zu geringes Problem an, um vor der Göttin davon zu sprechen.
Spirituell orientierte Menschen sind nicht deshalb spirituell orientiert, weil sie sich davon Wunder erhoffen. Nur wer keine Selbstbeschränkung praktiziert und falsche Vorstellungen von Spiritualität hat, ist an Wundern interessiert. Wunder gefallen den Massen und beeindrucken sie. Manche interessiert an der spirituellen Praxis nur, was sie gewinnen und andere verlieren können. Ehrfürchtig werden sie wegen ihrer Fähigkeiten bewundert und um Rat gebeten. Doch sie führen kein glückliches Leben und geben nur mit ihrer Kunst an.........
Am Freitagabend vor dem Wochenendausflug, wenige Tage vor dem Ende des Kurses, klopfte es plötzlich an meiner Tür. Ein atemloser Bote stotterte: „Madame Vice-Chancellor calls you at her home - now.“ (Die Frau Rektorin möchte, dass du jetzt bei ihr vorbeischaust.) Er bedeutete mir mitzukommen und schob sein Fahrrad in Richtung des angegebenen Ziels. Gerührt fragte ich mich, wie lange er diesen Satz geübt hatte. Er arbeitet für den Sekretär der Rektorin und spricht nicht englisch. Als ich ihm folgte, strahlte er vor Zufriedenheit, diese schwierige Aufgabe gelöst zu haben. Ich nicht, denn ich merkte, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte........
VIER PFOTEN begrüßt die konsequente Haltung der EU-Kommission in der Legehennenhaltung
Gestern hat die EU-Kommission den Spekulationen der Legehennenhalter auf eine achtjährige Verlängerung der Zulassung der Legebatterien in Europa ein klares Ende gesetzt. Durch einen Report der EU-Kommission wurde das Verbot der konventionellen Käfighaltung zum 31. Dezember 2011 ausdrücklich bestätigt. Der Report belegt, dass die konventionellen Käfige nicht im Einklang mit der Tiergesundheit der Legehennen stehen.
Wie vor 27 Tagen saßen wir auf dem Podium, doch nun zur Abschlussveranstaltung. Anders als zu Beginn, verband ich die Gesichter der meisten Versammelten mit einem Namen, und es waren sogar die Universitätsangehörigen erschienen, die ich während meines Aufenthaltes kennengelernt hatte: Professor Gaur und Dr. Mishra vom Fachbereich Wissenschaft vom Leben, Sandeep Kumar Bothra und Prakash Singh Tanwar vom Computerfachbereich, sowie Doktorand Yogesh Jain, der mich später nach Jaipur begleiten sollte........
6 Faktoren bestimmen die Persönlichkeit eines Menschen:
Geographische Faktoren (Geburtsort, Aufenthaltsort, etc.)
Erbfaktoren (Angeborene Merkmale)
Soziale Faktoren (Stellung innerhalb der Gesellschaft)
Physische Faktoren (Körperlicher Zustand)
Psychologische Faktoren (Aspekte der Persönlichkeit)
Spirituelle Faktoren (Transformation der Persönlichkeit durch die spirituelle Praxis)
Das menschliche Leben fließt in zwei entgegengesetzte Richtungen. Fließt es in die eine Richtung, wird zuviel Energie aktiviert. Fließt es in die andere Richtung, bleibt der größte Teil des Energiepotentials inaktiv. Beides, Überfluss und Mangel an Energie, ist problematisch.
Jeder Wandlung wohnt ein Zauber inne - Die New Yorker Künstlerin Ann McCoy malt moderneMärchen
Vor über 30 Jahren zeigte ein russischer Prinz der Künstlerin Ann McCoy die Berliner Pfaueninsel. Ob sich die DAAD-Stipendiatin in den romantischen Stadtführer verliebte, ist nicht bekannt. Aber die kleine Insel inmitten der Havel hatte es ihr angetan.
In der Ausstellung "Die Verwandlung des Königs und der Alchemist von der Pfaueninsel" malt die Künstlerin traumtänzerisch schön die Geschichte des Alchimisten Johann Kunckel aus, der im 17. Jahrhundert auf der Pfaueninsel nach dem "roten Glas" suchte.
Mental gesund sind wir, wenn Energie und Emotionen harmonisch miteinander strömen und wir alle Ereignisse und Erfahrungen als gleichwertig ansehen können. Dazu gehört, dass wir
uns selbst mit unseren Stärken und Schwächen erkennen.
die Verantwortung für unsere Handlungen übernehmen.
uns der Wahrheit verpflichten.
Toleranz entwickeln.
Alles ging dann sehr schnell. Ehe ich mich’s versah, saß ich im Auto und los ging’s. Wir hielten im ca. 15 km von Ladnun entfernten Sujangarh vor einer Autowerkstatt. Mein erster Gedanke war, dass unser Freund Balwant Mehta, bei dem ich die verbleibenden Stunden bis zur Abfahrt des Zuges nach Udaipur verbringen wollte, wohl in Kenntnis der Möglichkeit derartiger Situationen darauf bestanden hatte, dass Dr. Dhar ihm Kennzeichen des Autos sowie Namen und Mobilnummer des Fahrers nennt. Nein - keine Panne. Nach kurzem Aufenthalt konnten wir die Fahrt fortsetzen. Ein Blick auf den Motor und kurzes Hantieren hatten genügt, alle zu beruhigen.
Unterwegs ließ ich noch einmal die vergangenen Wochen vor meinem geistigen Auge ablaufen. Ich wusste schon auf der Fahrt, dass mir die Pfauen und der Park besonders fehlen würden.......
Den Jainismus als “Tierschutz-Religion” zu bezeichnen, ist sicherlich eine starke Vereinfachung dieser, vor vielen Jahrtausenden in Indien entstandenen Religion. Dennoch ist diese Bezeichnung nicht ganz unberechtigt, weil in keiner anderen Religion - auch nicht im Buddhismus und Hinduismus - der Schutz allen Lebendigen derart im Mittelpunkt steht wie bei den Jainas.
Obgleich der Jainismus etwas Einmaliges ist, gibt es auch in der abendländischen Geistesgeschichte eine bedeutsame religiöse Strömung, die sich, nicht nur was die vegetarische Lebensweise angeht, sondern auch in anderer Hinsicht in erstaunlichem Maße mit dem Jainismus übereinstimmt, nämlich die Pythagoräer.
Die Ethikgruppe bewertet das Klonen von Nutztieren zu Ernährungszwecken kritisch und würde dies aus ethischen Gründen nur unter strengen Auflagen befürworten. Dies geht aus dem heute an den Kommissionspräsidenten Barroso überreichten Gutachten hervor. Das Gutachten relativiert damit die Unbedenklichkeitsaussagen der europäischen und US-amerikanischen Behörden für Lebensmittelsicherheit. "Die Ethikgruppe räumt damit dem Tierschutz einen angemessenen Stellenwert in der aktuellen Diskussion über Lebensmittel von geklonten Rindern und Schweinen und deren Nachkommen ein", so Dr. Marlene Wartenberg, Leiterin des VIER PFOTEN-Europa Büros Brüssel.....
Die Zahl der in Experimenten eingesetzten Tiere ist auch im Jahr 2006 weiterhin angestiegen. Dies geht aus den soeben vom Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlichten Zahlen hervor. Danach wurden im vergangenen Jahr 2.518.267 Tiere in Versuchen verwendet. Gegenüber 2005 ist die Gesamtzahl der Tiere um 4,4 Prozent gestiegen; dies entspricht 105.589 Tieren. Für den Bundesverband Menschen für Tierrechte steht das im krassen Widerspruch zu den Aussagen des Koalitionsvertrages der Bundesregierung. ....
Veganismus ist eine ethisch begründete Einstellung und Lebensweise, welche die Nutztierhaltung und den Konsum tierischer Produkte völlig ablehnt. Der Veganismus beinhaltet eine besonders weit reichende vegetarische Ernährungsweise: Der Konsum von Fleisch, Milch, Eiern, Gelatine und anderen tierischen Lebensmitteln wird vermieden. Einige wenige Veganer konsumieren Honig, was andere Veganer vermeiden. Weiter gefasst achten Veganer bei Kleidung (Leder, Wolle) und anderen Gegenständen des Alltags auf Tierproduktefreiheit (Waschmittel, Putzmittel, Kleinbildfilme, Kleber, Farben etc.).
Die Globalisierung degradiert Menschen zu Kostenfaktoren, fördert denWettlauf der Billiganbieter und zerstört die wenigen Ansätze von Selbsthilfe,die da und dort noch existieren. Aber es gibt auch Ausnahmen.
Dogawa ist ein unscheinbarer Ort. Wer hierher kommen will, muss die hundert Kilometer lange Fahrt von Indore im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh nach Kasrawad auf sich nehmen - eine ermüdende Bus- oder Jeepreise durch Nimar, eine Region, die für ihre schwarze Erde bekannt ist, auf der die Baumwolle besonders gut gedeiht. Von der Stadt Kasrawad südlich des Narmada-Flusses sind es dann noch ein paar Meilen auf einer holprigen Landstrasse bis Dogawa, wo 2000 Familien leben, die meisten von ihnen von Fischfang, viele aber auch von der Landwirtschaft, von Baumwolle, Hülsenfrüchten und Gemüse. ...
“Die Würde des Menschen ist unantastbar.” - so lautet der erste Satz im Grundgesetz. Dementsprechend ist die Achtung der Menschenwürde das Fundament unserer Rechtsordnung. Von “Menschenwürde” wird oft gesprochen, von “Tierwürde” hingegen spricht niemand. Das Wort “Tierwürde” fehlt in unserer Umgangssprache, so als ob es völlig abwegig wäre, das Wort “Würde” in Verbindung mit Tieren zu verwenden....
Liebe Freunde der vegetarischen Lebensweise.
Sie möchten sich kompakt und aktuell über alle Aspekte des vegetarischen Lebenstiles informieren? Sie haben Spaß am internationalen Austausch und am Kennenlernen oder Wiedersehen von Menschen aus der weltweiten vegetarischen Bewegung? Sie sind bereit, sich durch die einmalige Atmosphäre eines internationalen vegetarischen Weltkongressen begeistern zu lassen?
Dann ist der 38. Welt-Vegetarier-Kongress genau das Richtige für Sie! Er bietet ein umfangreiches fachliches, Begegnungs-, Kultur- und Freizeitprogramm, ergänzt durch das Flair eines Jubiläumskongresses: 1908 fand in Dresden der erste Welt-Vegetarier-Kongress statt und die Internationale Vegetarier-Union (IVU) wurde gegründet.
“ Am Anfang war das Ei - Hühnerleben in Deutschland: Rund 48 Millionen Hühner legen in Deutschland täglich ein Ei. Nach 14 Monaten hat die Legehenne dann ausgedient und endet als Suppenhuhn. Noch kürzer ist die Lebenserwartung eines Masthähnchens: Es wird nach 34 Tagen geschlachtet. ´Spiegel TV` zeigt die Abläufe in der Hühnerindustrie.”
Letzte Woche erhielten wir zwei interessante Nachrichten. In der einen empfahl uns einer unserer Freunde aus London, Dr. Atul Shah, mit der New Yorker Künstlerin Ann McCoy Kontakt aufzunehmen, die gerade in Berlin in der Galerie Zero, Köpenicker Str. 4, 10997 Berlin (Kreuzberg, nähe U-Bahn Schlesisches Tor) noch bis 25.01.2008 ihr Projekt „Pfaueninsel“ zeigt.
Die andere war von Ann McCoy selbst. Wir verabredeten uns zu einem Interview mit ihr in der Galerie Zero, wo wir auch Anna Krenz trafen, die zusammen mit Jacek Slaski das ‚zero projekt’ betreibt. + Videos : 27.01.2008 Update
“Die Würde des Menschen ist unantastbar.” - so lautet der erste Satz im Grundgesetz. Dementsprechend ist die Achtung der Menschenwürde das Fundament unserer Rechtsordnung. Von “Menschenwürde” wird oft gesprochen, von “Tierwürde” hingegen spricht niemand. Das Wort “Tierwürde” fehlt in unserer Umgangssprache, so als ob es völlig abwegig wäre, das Wort “Würde” in Verbindung mit Tieren zu verwenden....
Fast jede(r) Veganer(in) stellt sich irgendwann die Frage: Wie backe ich Kuchen ohne Eier und Milchprodukte? Obstkuchen mit Tortenböden aus Hefe- oder Knetteig sind kein Problem, Eier sind dafür nicht notwendig, Milch wird durch Sojadrink oder Wasser ersetzt. Aber wie steht es mit unseren altbekannten köstlichen Rührkuchen oder Käsekuchen?
Von den zahlreichen Begegnungen des deutschen und indischen Geistes ist vielleicht keine eindrucksvoller und für das Geistesleben Deutschlands folgenreicher gewesen als jene, die sich vollzog in einem der bedeutendsten Philosophen des 19. Jahrhunderts: Arthur Schopenhauer. Er war es, der für Deutschland das Tor zur Schatzkammer der indischen Philosophie aufstieß, und „mit ihm wird immer zu beginnen sein, wo man vom Einfluß des Buddhismus auf das Abendland zu sprechen hat." [A. Bertholet, „Buddhismus im Abendland der Gegenwart".
Vegetarische Alternative Berlin / Brandenburg
Regionalgruppe Im Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.:
Dies ist die 34. Ausgabe unseres Faltblattes „Vegetarisch essen in Berlin und Umgebung". Die vorliegende Übersicht haben wir aktualisiert, nachdem wir die meisten Restaurants besucht haben. Die aufgeführten Angaben erhielten wir von den Restaurants.
Vorstellungsvermögen ist eine Kraft des Geistes, die uns große Dinge vollbringen lässt. Bei der Meditation kann sie uns allerdings daran hindern, den Geist zu leeren. Doch der gedankenentleerte und der vorstellende Geist müssen nicht im Gegensatz zueinander stehen. Mithilfe des Vorstellungsvermögens können wir eine klare Vorstellung davon gewinnen, was wir verwirklichen möchten.
Ein derartiges Ideal kann ein Arhat sein. Ein Arhat ist eine erleuchtete Seele, die ihre inneren Feinde (Gier, Zorn, Neid, Angst, Egoismus) erkannt und bezwungen hat. Man stellt sich den Arhat vor und konzentriert sich auf ihn, bevor man mit der Meditation beginnt. Der Arhat ist in der Meditation das Medium, mit dessen Hilfe man seine Persönlichkeit transformieren kann.
" Leben mit Schopenhauer ", heißt der Titel einer Selbstbiographie von Arthur Hübscher, der sich wie kaum ein anderer so eingehend mit Leben und Werk des Philosophen Arthur Schopenhauer befasst hat. Seine Biographie schließt mit den Worten:
"Ich habe viele Menschen und viel unnützes Gepäck auf meiner Lebensreise zurückgelassen. Schopenhauer habe ich mitgenommen, er hat mich nie im Stich gelassen. Er wird auch da sein, wenn es an der Zeit ist, abzutreten."
Preksha Meditation aktiviert den Körper und die Zentren des Bewusstseins in ihm. Sie unterstützt einen dabei, den Beobachterstatus gegenüber Ereignissen des eigenen Lebens einzunehmen, sie direkt wahrzunehmen und ihre innere Struktur zu verstehen.
Anupreksha (Kontemplation) stärkt die Reinheit des Herzens. Sie versetzt uns in die Lage, die Wirklichkeit ganzheitlich wahrzunehmen (grob- und feinstofflich) und die durch das Eingehen sozialer Beziehungen entstandene Entfernung zur eigenen Seele zu überwinden...
EinE VeganerIn ist eine Person, die keine Tierprodukte konsumiert oder einkauft. Das beinhaltet Nahrungsmittel, die tierischen Ursprungs sind (d.h. Milchprodukte, Eier, Fleisch und auch Kleidung aus Leder und Wolle, sowie alle Produkte, die Schlachthausabfälle enthalten - die meisten Seifen und Shampoos zum Beispiel). Die meisten VeganerInnen versuchen Produkte zu meiden, die an Tieren getestet wurden (d.h. Reinigungsmittel, Kosmetikartikel, chemische Herbizide). Auch wenn es vielleicht unmöglich ist, alle solche Produkte aus seinem/ihrem Leben zu eliminieren, tun VeganerInnen ihr bestes, um Alternativen zu jenen Produkten zu finden, die mit Grausamkeiten an Tieren verbunden sind, sofern sie nocht völlig entfernt werden können...
Wer Ausgeglichenheit und Gelassenheit des Geistes anstrebt, muss sehr vorsichtig vorgehen und stets wachsam sein. Am besten ist es, wenn man sich überlegt, was genau man erreichen möchte und das auch für sich formuliert: „Ich bin fest dazu entschlossen, meine negativen Tendenzen und Verhaltensweisen aufzugeben und werde es nicht zulassen, dass sich mein Geist mit negativen Gedanken und Vorstellungen oder Worten beschäftigt und auch niemals so handeln, dass jemand Schaden nehmen kann.“ Die Umsetzung dieses Vorhabens kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn man sich die Schatten der Vergangenheit vergegenwärtigt hat und es ihnen nicht mehr gestattet, die Gegenwart zu konstituieren. Dazu muss man die Vergangenheit nachvollziehen und vergangene Situationen verarbeiten, in denen man gehandelt hat, ohne im Einklang mit seiner Seele zu sein. Nur wer diese Situationen erkannt und verarbeitet hat, kann man sich von seiner früheren Persönlichkeit lösen und eine neue aufbauen. Die transformierte Persönlichkeit ist wie die Neugeburt in ein erleuchtetes Dasein, in dem sich zunehmend Bewusstheit und Wachheit entwickeln....
Ernährung als Konsum ist sehr vielfältig, was man isst, wie man isst, wie viel man isst, die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, vegetarische Ernährung, vegane Ernährung - mit unterschiedlichsten Vorstellungen was Vegan eigentlich bedeutet sowie damit verbundenen Lebensstilen und Konsumverhalten. Wer vegan leben will muss sich entscheiden ob auf alles Tierliche, also auch z.B. Leder bei der Bekleidung, oder nur teilweise auf tierliche Produkte verzichtet wird. Dies eröffnet eine breite Vorstellung darüber was vegane Ernährung und damit verbundene Lebensstile bedeuten und was damit einhergeht. Die Produktpalette und die Ansichten scheinen dabei unendlich zu sein...
Sind wir gesund? Lassen wir einmal andere aus dem Spiel. Stellen wir uns diese Frage selbst und versuchen auch, eine Antwort darauf zu finden. Oft wird Gesundheit in zwei Kategorien eingeteilt, in geistige und körperliche. Das ist jedoch keine gelungene Unterscheidung. Sind wir geistig gesund, sind wir es auch körperlich, umgekehrt gilt das auch. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden und wirken wechselseitig aufeinander ein. Jedoch wirkt der Geist stärker auf den Körper als der Körper auf den Geist. Wenn wir alle Situationen in unserem Leben annehmen können, bleiben wir gesund. Diese Fähigkeit ist der Schlüssel zur Gesundheit. Daraus ergeben sich 5 Richtlinien für die mentale Gesundheit...
Durch persönliche Konfrontation mit dem Thema im Alltag bzw. einem teilweise veganen Freundeskreis entwickelten wir großes Interesse für diese
Lebenseinstellung. Mit unserer Arbeit möchten wir unterschiedliche Aspekte betreffend der vegan lebenden Personen aufzeigen und diese in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext stellen. Aufgrund der bereits geleisteten Vorarbeit hatten wir ein breites Vorwissen auf diesem Themengebiet erworben....
„Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, solange es lebt.“
(Marie-Luise Holzer-Sprenger, Autorin)
a2+b2 = c2 Mit diesem Satz wurde Pythagoras berühmt. Doch seine logische Denkweise brachte ihm noch eine weitere Erkenntnis ein: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“ Die Achtung vor dem Leben ist nur einer der vielen Gründe für eine vegetarische Lebensweise. Studien über die Vor- und Nachteile führten zu dem einhelligen Ergebnis, dass Vegetarier gesünder leben.
In der Menschheitsgeschichte gibt es eine Entwicklung hin zu Zivilisation, Kultur und Moral: Ächtung von Selbstjustiz, Folter und Vergewaltigung, die Bestrebung, den Krieg als Konfliktlösungsmittel abzuschaffen usw.
Ein wichtiger Motor dieser kulturellen Evolution ist der technische Fortschritt. So hat uns etwa erst die Vervielfachung der Zerstörungskraft unserer Waffen vollends verdeutlicht, daß Krieg etwas zu Überwindendes ist. "Im Grunde" war Kriegführen wahrscheinlich schon immer irgendwie "falsch" und "unreif", aber erst die technische Vervollkommnung unserer Waffen hat uns dies so richtig bewußt gemacht.
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Die vorangegangenen Erörterungen gelten nicht nur für die mentale Gesundheit, sondern auch für die Fähigkeit, alle Ereignisse im eigenen Leben als gleichwertig zu akzeptieren. Diese Haltung kann nur entfalten, wer Toleranz aufbringen kann. Toleranz beruhigt den Geist und lässt uns dem Auf und Ab des Lebens mit Heiterkeit begegnen...
Mit Preksha Meditation ist ein neues Kapitel philosophischen Denkens aufgeschlagen worden.
Die Defizite der Philosophie wurden mir als Philosophiestudent bewusst. Ursprünglich basierte das philosophische Denken auf der direkten Wahrnehmung der subjektiven Realität. Gegenwärtig besteht es aus einer Aneinanderreihung von logischen Argumenten, die nichts mit der direkten Wahrnehmung der subjektiven Realität zu tun haben, sondern aus objektivierten Vorstellungen entstanden sind. Nicht die direkte, sondern die indirekte Erfahrung wird anerkannt....
Immer öfter ist die veganeLebensweise Thema gesellschaftlichen Interesses - ob im Bekanntenkreis, Presseoder Fernsehen, im Restaurant oder der Kantine. Doch immer noch stoßen Veganerauf Vorurteile und werden als Extremisten angesehen.
Veganer streben an, das durch eigenes Verhalten verursachte Leiden anderer Tiere zu vermeiden. Sie leben rein vegetarisch, also ohne Milchprodukte, Eier oder Honig, ohne Leder und Wolle und soweit wie möglich auch ohne all die anderen Dinge, deren Herstellung tierische Substanzen erfordert oder für die Tiere direkt oder indirekt leiden müssen...
Dass Treibstoffe aus Biomasse Unsinn sind, hat sich mittlerweileherumgesprochen. Nun taucht eine Pflanze auf, die nur Vorteile haben soll. EinWundermittel?
Jung und selbstbewusst lacht Elsa Pellet vom ganzseitigen Foto. Das «Pro Natura Magazin» hat die Studentin der ETH Lausanne porträtiert als eine, die sich gegen den Klimawandel engagiert: Sie hat ein Büchlein über die Ölfruchtpflanze Jatropha curcas geschrieben, die «beste der Energiepflanzen». In einer Art Vorspann zum Büchlein tritt ein Skeptiker auf: «Na, übertreib mal nicht, wir kennen all die Mediencoups, mit denen wieder ein neues Wundermittel versprochen wird ...» Worauf die Autorin antwortet: «Und doch ist es wahr.»...
Vorrangige Aufgaben der Philosophie sind die Öffnung des Bewusstseins für die Erfassung subtiler Wahrheiten und das Training des Geistes. Subtile Wahrheiten können nur mit einem dafür ausgebildeten Geist erfasst werden, nicht mit einem allein an der Materie orientierten Verstand. Es gibt außer Meditation auch andere Methoden, den Geist auf die Erfassung der subtilen Wahrheiten einzustimmen. Alle erfordern eine Synthese von Handlung und Geist, was bedeutet, dass wir den Geist auf das konzentrieren müssen, was wir gerade tun...
Kontrolle der Sinnesorgane und Beruhigung des Geistes braucht man auf dem spirituellen Weg, um klare Erkenntnisse gewinnen zu können. In der Dunkelheit kann man nichts erkennen, je mehr Licht, desto bessere Sichtverhältnisse. Im Zustand der Erleuchtung können wir beides erkennen, das Sichtbare und das Unsichtbare. Im Dämmerzustand können wir das Sichtbare noch erkennen, doch bleibt uns das Unsichtbare verborgen. Die uns bekannte Welt ist im Verhältnis zu der uns unbekannten wie ein Tropfen im Ozean. Das Unbekannte kann man nicht durch Analogien verstehen...
…Meditation bedeutet sich selbst von Bitterkeit und Traurigkeit vergangener Umstände und Beurteilungen zu befreien. Wegen unserer erlernten Glaubenssätze, wird selbst Religion, die den richtigen Weg zeigen sollte, dazu benützt Menschen voneinander zu trennen. Viele Menschen haben ihr Leben eingeschränkt und haben sich selbst in eine Schublade gepackt, indem sie denken, „Ich bin Moslem.“ „Ich bin Hindu.“ „Ich bin Jain.“ „Ich bin Jude.“ „Ich bin Christ.“ „Die Anderen sind nicht wie ich, sie sind Außenseiter.“ Durch den Glauben, haben wir uns von den Menschen und anderen Lebewesen entfernt, die uns in unserem Leben, sichtbar und unsichtbar, auf viele Arten helfen. Meditation hilft diese selbst auferlegten Einschränkungen zu durchbrechen und frei in einem „vereinigten“ Universum zu leben...
Meditation - vorausgesetzt, sie wird über einen längeren Zeitraum fortlaufend und beständig praktiziert - ist ein wertvolles Instrument zur Veränderung der menschlichen Natur und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Hinsichtlich der zwischenmenschlichen Beziehungen besteht anfangs zwischen denen, die meditieren, und denen, die es nicht tun, kein Unterschied. Sobald es jedoch dem Meditator gelungen ist, auf seine Natur einzuwirken, wird der Unterschied manifest. Wer in der Wahrnehmungsmeditation die Zentren des Bewusstseins aktiviert und das Bewusstsein in jedem Partikel seines Körpers direkt erfährt, kann nicht anders, als alle Ereignisse im eigenen Leben als gleichwertig zu akzeptieren. Diese Einstellung ist die Grundlage einer umfassenden Verhaltensänderung und leitet eine Neugestaltung der zwischenmenschlichen Beziehungen ein....
Nach allgemeiner Auffassung wird die Menschheit bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts einen Großteil der fossilen Rohstoffe der Welt verbraucht haben (mit der Außnahme von Kohle), um damit ihren Energiebedarf zu befriedigen. Eine deutliche Reduzierung des weltweiten fossilen Energieverbrauchs ist derzeit nicht abzusehen, obwohl er für viele Umweltschädigungen und Klimaveränderungen (globale Erwärmung) als Hauptgrund gilt. Es zeigt sich auch, dass ein sparsamerer Umgang mit Energie das Problem der Ressourcenerschöpfung nicht grundlegend lösen kann, sondern diesen Prozess lediglich verzögert.
Der Bau neuer Solarthermischer Kraftwerke hat in Spanien und in den USA begonnen (Andasol 1 & 2, Solar Tres, PS10, Nevada Solar One). Es gibt bereits Kraftwerksprojekte in Ägypten, Algerien und Marokko und weitere Projekte sind in Jordanien und Libyen in Planung. Marokko hat ein Einspeisegesetz insbesondere für Windkraft eingeführt, in der EU laufen Diskussionen um ein HVDC-Supernetz für Europa (ein Euro-Supergrid) und die Planungen für Offshore-Windkraftanlagen in Nord-Europa nehmen ebenfalls Gestalt an.
Doch sollten wir nicht erwarten, dass die durch äußere Einwirkung auf den Geist erzeugten künstlichen Modifikationen damit aufhören, dass wir zu meditieren beginnen. Denn auch während der Meditation durchlaufen wir die unterschiedlichsten Prozesse ...
Das Leben eines Menschen, der in der Welt des Geistes lebt, ist anders als dasjenige eines Menschen, dessen Leben vom Geben und Nehmen bestimmt wird. Beide leben in der Welt, beide sind nicht müßig. Im Acaranga Sutra heißt es, dass ein Mensch, dem ein spirituelles Leben vergönnt ist, auf der Grundlage seines freien Willens handelt. Wer ein Leben des Gebens und Nehmens führt, handelt nicht auf dieser Grundlage, sondern reagiert nur. Er tut anderen das, was sie ihm tun. Derartige Reaktionen negieren den freien Willen und nehmen jedem ethischen Wert seinen Sinn. ...
Der elementare Grundsatz der Preksha Meditation lautet:
Lass die Seele sich selbst wahrnehmen, erkenne deinSelbst.
Das Meditationssystem von Bhagvan Mahavira gründet sich auf direkter Wahrnehmung und Erfahrung der Wirklichkeit. Im Alltag sind Körper und Seele nicht voneinander zu trennen, doch sind sie grundsätzlich verschieden voneinander. Körper, Geist, Atem und die Fähigkeit sich auszudrücken werden aktiviert durch die vom Energiekörper erzeugte Lebensenergie. Der Energiekörper wird vom Karmakörper gesteuert, der direkt mit der Seele verbunden ist und sie stets begleitet. Deshalb nimmt man mit der Seele zugleich die Vibrationen von Körper, Geist, Atem, Lebensenergie und Karma wahr ...
Alljährlich wird vom Centre of Jaina Studies (Zentrum für Jaina-Studien) der SOAS (School of Oriental & African Studies) der Universität London vor Ostern ein Workshop organisiert, an dem teilzunehmen für viele bekannte und angehende Gelehrte dieser Fachrichtung eine Selbstverständlichkeit ist. Die Teilnehmer reisen aus 3 Kontinenten (Amerika, Asien, Europa) zu diesem Ereignis an....
Erfrischt erwachten wir und frühstückten im Indian YMCA. Das Indian YMCA ist sehr empfehlenswert für Londonaufenthalte, es liegt im Zentrum und in Gehweite der Universität und des British Museum. Man kann hier vom Schlafsaalbett bis zur Suite alles buchen, Frühstück und Abendessen eingeschlossen. Vorherige Reservierung empfehlenswert.
Unsere nächste Verabredung hatten wir um 12:00 im Victoria and Albert Museum mit unserem Freund Raju Shah...
1,301,114 haben unterzeichnet - das Ziel von 1 Million wurde in nur 7 Tagen erreicht! Petitionsübergabe findet weltweit am nächsten Montag statt. Helfen Sie uns auf 2,000,000
Gerade haben wir eine Dringlichkeitspetition unterzeichnet, in der die chinesische Regierung dazu aufgefordert wird, die Menschenrechte in Tibet zu respektieren und mit dem Dalai Lama einen ernsthaften Dialog zu beginnen.
Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen. Die chinesische Regierung steht vor einer historischen Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, welcher die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann.
Präsident Hu Jintao muß einsehen, daß das Warenzeichen "Made in China" und die Olympiade 2008 nur dann erfolgreich sein können, wenn er die richtige Wahl trifft. Eine Lawine von Massenprotesten kann seine Aufmerksamkeit darauf lenken.
Heute feiert Traudel Trupti Pandya in Berlin ein besonderes Jubiläum. Seit 20 Jahren ist sie Jain und Studentin des spirituellen Lehrers Gurudev Shree Chitrabhanu. Die Geschichte, wie es dazu kam, liest sich wie im Roman.
Traudel Pandya interessierte sich von Kindheit an für Indien und die indische Kultur. Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts war sie in ihren Zwanzigern, als sie zum ersten Mal Indien, bzw. Kolkatta, und Nepal besuchte. Auf einem Internationalen Kongress in Berlin traf sie dann 1986 den Arzt und Heiler Dr. Keni aus Mumbai. Dr. Keni hatte ihr sehr viel von seiner Arbeit erzählt und sie herzlich eingeladen, sich in Mumbai einmal näher anzusehen, was er macht...
Nach einer kurzen Ruhepause war es Zeit, zur Brunei Gallery aufzubrechen, wo die Jaina Jahresvorlesung stattfinden sollte. Wir waren rechtzeitig genug dort, um ein geeignetes Plätzchen für die Videokamera zu finden (Videos im englischen Teil). Pünktlich um 18:00 ging es los.
Am nächsten Morgen gingen wir nach dem Frühstück zusammen mit Gerd Mevissen vom Indian YMCA zur Brunei Gallery. Es regnete, trotzdem waren wir froh, nicht im Londoner Berufsverkehr unterwegs sein zu müssen. Als wir gegen 09:00 ankamen, nieselte es nur noch. Aber das bemerkten wir nur am Rande, denn wir hatten zum Glück Regenschirme dabei.
Peter Flügel, der aus Deutschland stammt und seit vielen Jahren in London lebt, eröffnete den Workshop mit der Nachricht, dass der Vortrag von Prof. Christine Chojnacki leider ausfalle, da sie krank geworden sei. ....
Als ich meine Freundin Savitri nach ihrer Rückkehr aus Indien wiedertraf, übergab sie mir eine dickleibige Papierrolle mit den Worten: „Das habe ich euch aus Indien mitgebracht.“ Als ich es aufrollte, hielt ich die Kopie eines vierseitigen Specials der zweitgrößten englischsprachigen Zeitung Indiens vom 28. Februar 2008 mit dem Titel „Auroville 40th Foundation Day“ (Auroville – 40. Jahrestag der Gründung) in den Händen.
Am 28. Februar 1968 wurde Auroville gegründet, die von der UNESCO anerkannte internationale Gemeinschaft auf dem Territorium des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu.
Harmonie, d.h. die Vermeidung von offenem Streit, hat einen sehr hohen Stellenwert und ist damit das Ideal in China. Unordnung und Chaos hingegen sind dem Chinesen höchst zuwider.
Für die Herstellung von harmonischen Bedingungen wird viel Zeit und Mühe aufgewendet. Konflikte in offener Diskussion zu lösen, wie es im Westen erwartet wird, wird von Chinesen eher als unhöflich empfunden. Es wird generell keine direkte Kritik geübt. Wenn es nicht vermeidbar ist, wird die betroffene Person unter vier Augen angesprochen. Die Auseinandersetzung vor Zuschauern auszutragen, wird als Gesichtsverlust empfunden. Das Gesicht des Gegenübers zu wahren, trägt zur Erhöhung der Harmonie bei. «Dabei gilt: Gesicht zu geben und nicht zu nehmen». Dies bedeutet z.B, dass man jemanden beim Reden nicht unterbricht, heikle Fragen nur indirekt ausspricht und bei direkten Fragen immer Ausweichmöglichkeiten offen lässt.
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Der nächste Tag war ein Samstag, für den Abend hatten wir unseren Rückflug gebucht. Auch Gerd Mevissen flog mit derselben Maschine zurück. Wir freuten uns, noch ein bisschen mehr Zeit mit ihm verbringen zu können, denn in Berlin laufen wir uns fast nie über den Weg, weil wir ziemlich weit voneinander entfernt wohnen und jeweils viel Arbeit haben ...
...Es regnete und war kalt geworden, ideale Voraussetzungen für einen Museumsbesuch. Wir machten uns also auf zum British Museum...
Mahavira wurde 27-mal wiedergeboren, bis er Erleuchtung erlangte.
Karma lässt niemanden aus, sagt ein indisches Sprichwort.
Der Samen weiß nicht, was geschehen wird, denn er weiß nichts von der Blüte. Zudem kann er nicht einmal glauben, dass er das Potential in sich trägt, eine wunderschöne Blüte zu werden. Lang ist seine Reise, und es wäre sicherer sie nicht anzutreten, denn die Route ist unbekannt und garantiert wird für gar nichts. Auf dieser Reise lauern 1001 Gefahren und viele Fallstricke sind ausgelegt, doch der Samen ist in seiner harten Schale sicher geborgen. Er aber versucht alles, die harte Schale, seine Sicherung, zu durchbrechen. Sofort beginnt der Kampf: gegen die Erde, die Steine, die Felsen...
Preksha Meditation kann auf dem spirituellen Weg geradezu Flügel verleihen. Das zu beweisen bedarf es keiner anderen Verifikation als Praxis und ganzheitliches Verständnis. Warum sollte man meditieren? Dazu ein kurzer Dialog zwischen Mahavira und seinem Schüler Megha [Zitat aus dem Buch „Sambodhi“ von Acharya Mahaprajna]:
Internationales Forscherteam erstellt die bisher genaueste Karte, wie die dunkle Materie in einem Ausschnitt des Universums verteilt ist
Dunkle Materie gibt dem Universum seine Struktur. Ein internationales Wissenschaftlerteam hat nun eine dreidimensionale Karte dieses unsichtbaren Gerüsts erstellt, um das sich die gewöhnliche sichtbare Materie anordnet. Die Karte zeigt in einem Ausschnitt des Universums sowohl die Verteilung dunkler als auch gewöhnlicher, baryonischer Materie. Dieser Ausschnitt umfasst 500 000 Galaxien und ist der bislang größte, den Astrophysiker auf diese Weise kartografiert haben. An der Karte der normalen Materie hat auch das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching mitgearbeitet. (Nature, 7. Januar 2007)...
Die uns umgebende Welt erleben und erfahren wir dadurch, dass wir sie hören, schmecken, riechen, tasten und empfinden, sowie sie in all ihren Formen und Farben sehen können. Mit unseren 5 Sinnen charakterisieren wir die Außenwelt, können sie anhand dieser Charakteristika einordnen und mit ihr in Kontakt treten. Jedoch gibt es noch einen sechsten Sinn, und das ist der Geist. Er ist höher entwickelt als die anderen Sinne. Die erstgenannten 5 Sinne kennen ausschließlich die Gegenwart, der Geist erfasst außer der Gegenwart auch die Vergangenheit und die Zukunft. Durch die sensorische Wahrnehmung sind unserem täglichen Erleben klare Grenzen gesetzt...
Das beste Prinzip zur Überwindung von Schwierigkeiten im Inneren ist der uneingeschränkte Gebrauch der Sinne. So gesehen, wird Preksha Meditation zur Kunst des Hörens, Schmeckens, Riechens, Sehens sowie des Tastens und Empfindens. Eine reine Sinneswahrnehmung führt zur kunstvollen Gestaltung des eigenen Lebens, wie das Skizzieren von Strichen zur kunstvollen Gestaltung eines Gemäldes. Die einzelnen Striche haben keine Anziehungskraft, doch in ihrer ausgewogenen Gesamtheit ergeben sie ein Bild von ausgesuchter Schönheit. Wir können unsere innere Welt dadurch transformieren, dass wir unsere Sinne direkt, ohne Einschränkungen durch Bewertungen jedweder Art, gebrauchen lernen....
Preksha Meditation zielt auf die Entwicklung eines Bewusstseins, dessen Wahrnehmungsfähigkeit nicht durch Bewertungen einschränkt wird, sondern nur das Eine wahrnimmt, was es sieht, nur das Eine wahrnimmt, was es hört, nur das Eine wahrnimmt, was es schmeckt, fühlt etc. und sich kontinuierlich mit ganzer Aufmerksamkeit diesem Einen widmet, wodurch das Eine zu mehr als der Summe seiner Teile wird und sich die Tür zur Intuition öffnet und wir Eins mit dem Einen werden...
Linz/Wien: Anlässlich des Welttages der Versuchstiere am 24. April 2008 fordert das zet – Zentrum für Ersatz und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen alle KonsumentInnen auf, bewusst tierversuchsfreie Produkte einzukaufen. Oft haben es KonsumentInnen selbst in der Hand, ob sie mit Ihrem Kaufverhalten indirekt Tierversuche fördern....
Premierminister Chanakya am Hofe des Herrschers Chandragupta Maurya, auch bekannt unter dem Namen Kautilya, schildert in seinen Abhandlungen über Politik und Wirtschaft, den Arthashastras, verschiedene Strategien zur Belagerung von Feinden, in denen er beschreibt, wie sich die feindlichen Truppen zu einer bestimmten Anordnung während der Schlacht formieren. Auch in Spiritualität und Religion brauchen wir strategisches Vorgehen, denn das Mohaniya Karma – das Karma der Täuschung und Irreführung – hat seine eigene Strategie, mit der es unsere Erkenntnisfähigkeit verdunkelt...
Die international bekannten und hoch geschätzten Gelehrten des Jinismus, Prof. Dr. Willem Bollée, eng verbunden mit dem Südasien-Institut der Universität Heidelberg, und Prof. Dr. Klaus Bruhn, eng verbunden mit Institut für Sprachen und Kulturen Südasiens, Freie Universität Berlin, sind mit dem renommierten „Prakrit Jñānabhārati International Award“ [in etwa: Internationale Ehrung für besondere Verdienste um die Erforschung der Prakrit Sprachen] 2006 (Prof. Bollée), bzw. 2007 (Prof. Bruhn) ausgezeichnet worden.
Die Übergabe des Preises an Prof. Bruhn findet am 25. Mai 2008 in Berlin statt, drei Tage nach Vollendung seines 80. Lebensjahres am 22. Mai. Die Preisübergabe an Prof. Bollée soll dem Vernehmen nach in Würzburg stattfinden.
Es ist also von entscheidender Bedeutung zu wissen, wo man ansetzen muss. Wenn wir beim Geist ansetzen, wird er nur noch rebellischer. Genauso ist es, wenn wir bei der Sprache oder dem Körper ansetzen. Wenn wir uns wirklich transformieren möchten, müssen wir bei den Emotionen ansetzen.
Wir müssen nach innen gehen, wenn wir die Emotionen verfeinern wollen. Dabei dürfen wir nicht bei der Sprache oder dem Körper Halt machen oder uns auf den Geist beschränken. Wir müssen tief in die Welt der Emotionen hinabtauchen, um die Probleme wirklich an der Wurzel packen zu können. Die Emotionen anzugehen ist die Lösung...
Preksha Meditation ist keine Anleitung dazu, wie man den Geist eine Stunde lang auf eine Sache konzentriert, sondern ein holistischer Lebensansatz.
Wer ein gutes Leben führen möchte, sollte das System der Preksha Meditation verinnerlichen. Physische und mentale Erkrankungen treffen jeden schwer und bereiten Seelenqualen, die den normalen Gang des Lebens auseinander brechen lassen.
Wenn wir uns das vor Augen führen, sind wir geradezu gezwungen, uns um unsere Emotionen kümmern. Wenn wir die subtile Welt der Emotionen untersuchen, finden wir die Wahrheit....
Objekte und Situationen sind offenkundig für uns, wenn wir sie mit den Sinnen erfassen können. Was die Sinne nicht wahrnehmen können, ist nicht offenkundig für uns. Emotionen und Psyche können wir nicht wahrnehmen. Der Geist aber tritt klar zutage, deshalb wird ihm viel Aufmerksamkeit gewidmet. Die meisten Menschen wissen etwas über ihn. Auch in der Meditation wird seltener mit den Emotionen und der Psyche gearbeitet als mit dem Geist. Maharishi Patanjali maß dem Geist keine besondere Bedeutung zu. Seine Yogasutras beginnen mit dem Meistern der Psyche. Die Psyche ist unser inneres Bewusstsein, das den intellektuellen Aspekt des Geistes regelt ...
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, was mentale Gesundheit ist. Beginnen wir unsere Betrachtungen mit den Gedanken. Wenn wir positive Gedanken haben, wirken diese sich positiv auf den Geist aus. Sind die Gedanken nicht positiv, macht uns der Geist Probleme. In den Jain Agamas werden die Begriffe „dienlich sein“ oder „Probleme schaffen“ sehr häufig benutzt. Sie treffen auf die zwei Aspekte des Geistes zu. Ist jemand negativen Gedanken gegenüber zu nachsichtig, nimmt er schädigende Pudgalapartikel auf, die im Körper Unwohlsein bewirken und schließlich Erkrankungen in ihm hervorrufen. In seinem Kommentar zum Nandi-Sutra schreibt Acharya Malyagiri, dass die Aufnahme negativ besetzter Pudgalapartikel auf lange Sicht zu Erkrankungen des Herzens führen. Negativ besetzte Pudgalapartikel werden durch negative Gedanken und daraus resultierende irreführende Vorstellungen aufgenommen und schädigen so das Herz. Immer mehr Menschen leiden an Herzerkrankungen, die zu einem sich täglich weiter verbreitenden globalen Leiden werden. In der Diagnostik von Herzerkrankungen sollten nicht nur Blutdruckwerte und Ernährungsgewohnheiten berücksichtigt werden, negative Gedanken sind an der Entstehung dieser Erkrankungen maßgeblich beteiligt...
Am 22. Mai 2008 feierte Professor Klaus Bruhn die Vollendung seines 80. Lebensjahres. 1928 in Hamburg geboren, lebt er ein auf Indische Kunstgeschichte und Philologie ausgerichtetes Gelehrtenleben, ist unermüdlich produktiv und dabei gewohnt zielgerichtet und ergebnisorientiert. Seine Verdienste auf dem Gebiet der Indologie sind zahlreich, er ist weit über Europa hinaus bekannt und inzwischen selbst so etwas wie eine Institution.
Er inspirierte Generationen von Studenten, Doktoranden und angehenden Professoren, richtete ihre Aufmerksamkeit auf Indische Kunstgeschichte und Philologie, insbesondere auf Jaina Texte und Kunst. Die Feier war von Frau Bruhn meisterlich ausgerichtet worden, die Gäste bestimmten mit ihrer Wertschätzung der Hochschullehrertätigkeit und akademischen Verdienste des Jubilars die Atmosphäre...
Sonntag, den 25. Mai 2008, fand in Berlin die feierliche Verleihung des "Prakrit Jnanabharati International Award" 2005 and 2006 statt. Der Preis ging an die deutschen Indologen Prof. Willem Bollée (2005) und Prof. Klaus Bruhn (2006). Zwei Gelehrte aus Shravanabelagola, Karnataka, Indien, Prof. Jain, Direktor des renommierten „National Institute of Prakrit Studies and Research“ und Prof. Hampana, Prof. em. der Universität Bangalore kamen für die Zeremonie eigens nach Berlin gereist. Prof. Bollée kam aus Bamberg in Oberfranken zur feierlichen Preisverleihung nach Berlin ...
Eine gezielte Konzentrationsübung der Arta Meditation ist „der Kranich“. Der Kranich, wie er auf einem Bein stehend auf seine Beute lauert, ist das Sinnbild dieser Konzentrationsübung. Gegen Konzentration ist nichts einzuwenden, doch ist es wichtig dabei in Betracht zu ziehen, wofür sie angewendet wird. In den Jain Agamas wird ausdrücklich vor der Arta Meditation gewarnt. In der Tradition der Jain Meditation ist das Motiv für die Konzentration ebenso wichtig wie die Konzentration selbst. Deshalb sagen wir, dass Meditation nicht an sich gut ist, sondern nur eine aufbauende Wirkung für die Gesundheit hat, wenn unsere Motive rein sind....
Wenn wir jemanden lange nicht gesehen haben, fragen wir, wie es ihm geht und wollen etwas über seine körperliche Gesundheit wissen. Immer fragen wir nach der körperlichen Gesundheit, niemals nach der mentalen oder emotionalen. Der Geist ist subtiler als der Körper, und die Emotionen sind subtiler als der Geist. Sie sind für uns nicht erkennbar, erkennbar ist der Körper für uns, allenfalls noch der Geist...
Kayotsarga ist der Schlüssel zur Stärkung der Gesundheit. Auf dieser Grundlage haben wir eine Kaayaakalp Methode zur Stärkung der Widerstandskraft als Vorbeugung von Erkrankungen entwickelt. Kaayaakalp bezeichnet im Ayurveda ein striktes Verfahren, in dem Medikation und spirituelle Übungen genau aufeinander abgestimmt werden. Im Ayurveda wird Kaayaakalp angewandt, wenn die Widerstandskraft eines Menschen durch ein schweres Leiden erschöpft ist oder er wegen seines hohen Alters körperlich zu schwach geworden ist, um irgendeine Tätigkeit verrichten zu können. Für die Preksha Meditation haben wir ein aus drei Phasen bestehendes Kaayaakalp Verfahren entwickelt. In jeder Phase praktiziert man gleichzeitig die Tiefenatmung. Wichtig bei der Tiefenatmung ist, dass man sich besonders auf das lange und sorgfältige Ausatmen konzentriert, das man erreicht, wenn man durch die Lippenbremse ausatmet....
"Vision of Humanity" ist eine Gruppierung, in der mehrere Initiativen eine gemeinsame Strategie entwickeln, wie sie die Weltöffentlichkeit dafür sensibilisieren können, sich für das friedliche Zusammenleben der Menschheit im 21. Jahrhundert einzusetzen. Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben sind laut "Vision of Humanity" u.a. die Unterstützung nachhaltiger Maßnahmen gegen die drohende Klimakatastrophe, das Recht aller Menschen auf freien Zugang zu unverseuchtem Wasser, Erhaltung der Artenvielfalt, stagnierendes bis rückläufiges Bevölkerungswachstum, keine militärischen Auseinandersetzungen.
Um sich erst einmal ein faktisch korrektes Bild von der Lage machen zu können, ist laut "Vision of Humanity" eine bisher noch nie dagewesene globale Bündelung aller Initiativen erforderlich, um das Ausmass der bisher verursachten Schäden faktisch abgesichert erkennen und dann gemeinsam etwas dagegen unternehmen zu können.
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am Samstag, den 7. Juni, elf Großkatzen aus rumänischen Zoos in das Wildtierreservat LIONSROCK überstellt. Neun Löwenbabys, ein ausgewachsener Löwe sowie eine junge Tigerin sind fast 72 Stunden gereist, um ein neues Leben in einem artgerechten Umfeld zu beginnen. Seit dem vergangenen Samstag genießen die Tiere die südafrikanische Sonne...
Was macht unseren Lichtkörper stark? Zurückhaltung in den sinnlichen und geistigen Aktivitäten, Einschränkung in den weltlichen Genüssen, sowie Meisterung der Wünsche und Begierden. Durch die stete Aufeinanderfolge von Aktivitäten der Sinne und des Geistes wird der Lichtkörper so beansprucht, dass der Mensch seine volle Lebensspanne nicht erlebt. 80 % aller Menschen sterben vor Ende ihrer Lebensspanne, nur 15-20 % eines vorzeitigen Unfalltodes. Nicht unsere Organe geben ihren Dienst auf, ihnen fehlt der Antrieb. Den zu liefern ist Aufgabe des Lichtkörpers. Über der Vielzahl unserer Aktivitäten vergessen wir, für einen Ausgleich zwischen Tätigkeit und Untätigkeit zu sorgen, was Nervensystem und Organe sehr belastet...
Jemand kam mit seinem Sohn zu mir und sagte: „Gurudev, bitte mache meinem Sohn klar, dass er sich vornehmen sollte, ein guter Mensch zu werden. Er hat keine guten Angewohnheiten.“ Der Vater möchte, dass der Sohn seine Angewohnheiten ändert. Häufig erleben wir auch, dass ein Sohn sich von seinem Vater wünscht, dass dieser seine Angewohnheiten ändert. So sagte ein Achtjähriger: „Mein Vater ist süchtig nach parfümiertem Tabak. Bitte sag’ ihm, dass er das nicht mehr machen soll.“ ...
PETA Deutschland e.V. ist der Ansicht, dass die Grundrechte aller Tiere, also ihre ureigensten Interessen, berücksichtigt werden müssen, egal, ob die Tiere für den Menschen von irgendeinem Nutzen sind. Genau wie wir hängen sie an ihrem Leben und verteidigen dieses. Nur weil Meerestiere nicht schreien können, bedeutet dies nicht, dass sie nicht leiden. Sie haben das Recht auf ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit.
Die Medien waren und sind gefüllt mit Meldungen über die Situation der Milchbauern und über den Kampf für einen angemesseneren Milchpreis. Tierrechtlerinnen und Tierrechtler sind natürlich der Meinung, dass arbeitende Menschen für ihre Leistungen angemessen entlohnt werden sollten. Was aber bei der ganzen Diskussion um die niedrigen Milchpreise gerne vernachlässigt wird, sind die eigentlichen Produzenten der Milch, nämlich die Kühe. Die Milchbauern schmücken sich gerne mit einem Produkt, welches sie durch Ausbeutung anderer Lebewesen erlangt haben. Wer solidarisiert sich aber mit den eigentlichen Produzenten der Milch? Da Kuhmilch aktuell stark thematisiert wird, ist es die richtige Zeit, dieses "Nahrungsmittel" einmal genauer zu betrachten.
Wie nun sind spirituelle Praxis und Abwerfen des Karma (Nirjara) mit dem Lösen karmischer Verknüpfungen verbunden? Wenn jemand fastet, ist das zwar eine physische Handlung, doch die durch das Fasten in Gang gesetzten Vibrationen wirken so nachhaltig auf den Karmakörper, dass dieser die Karmapartikel abwerfen kann (Nirjara). Manche Menschen können sehr leicht fasten, während andere ständig mit quälenden Hungergefühlen zu kämpfen haben. Die Frage stellt sich, wer erfolgreicher die karmischen Verknüpfungen lösen kann. ...
Der "International Day of Peace“,
ausgerufen von den Vereinten Nationen,
findet am 21. September 2008 statt.
Deutsche Medien erwähnen öfter mal "Internationale Tage" der UNO, aber dieser sehr wichtige Tag blieb in der Vergangenheit oft unbeachtet. Daher fangen wir einfach dieses Jahr noch ein bisschen früher an, auf das Datum aufmerksam zu machen!
Nur wer den Prozess versteht, der in Gang gesetzt werden muss, damit Gewohnheiten und Wesen verändert werden können, wird auch zufriedenstellende Ergebnisse erhalten. In der Preksha Meditation gibt es ein breites Spektrum von Verfahren zur inneren Transformation, deren Wirksamkeit viele erlebt haben. Doch erst nach Durchlaufen des gesamten Prozesses wird die Transformation sichtbar.
Wie gesagt, der Hypnosezustand ist sehr fruchtbar für die Transformation des Wesens. Unser physischer Körper richtet sich nach Suggestionen, wenn das Gehirn sie unterstützt...
Die Menschheit befindet sich an einem der kritischsten Punkte, den die Welt je erlebt hat. In den vergangenen Jahrzehnten haben viele Menschen eine wachsende Besorgnis über die bevorstehenden Umweltkrisen, ethnischen und religiösen Konflikte, Aggressionen und Terrorismus sowie die Bedrohung durch Atomwaffen geäußert. Inzwischen weitet sich dieses „Krisengefühl“ auch auf soziale, politische und wirtschaftliche Bereiche aus. Die menschliche Zivilisation als Ganzes steht vor einer tiefen Krise. Ihr zugrunde liegt eine nicht sofort erkennbare Krise des menschlichen Bewusstseins, eine Krise des menschlichen Denkens, der menschlichen Werte und des menschlichen Verantwortungsgefühls.
Der Mensch hat zwei bedeutende Fähigkeiten, die zur Erkenntnis und die zum Handeln. Manche betonen nur die Erkenntnisfähigkeit und bestreiten die Bedeutung der Handlungsfähigkeit, andere unterstreichen die Bedeutung der Handlungsfähigkeit und vernachlässigen die Erkenntnisfähigkeit. Beide Aspekte sind absolut, außerdem auch unvollständig, denn weder Erkenntnis, noch Handeln allein reichen aus. Nur wenn Erkenntnisfähigkeit und Handlungsfähigkeit sich ausgewogen miteinander mischen, ergeben sie Ganzheit...
Fast sollte man sich angewöhnen, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, bevor man es ausspricht. Über die Folgen unbedachter Äußerungen ist man sich oft nicht im klaren und schafft sich dadurch unnötige Probleme mit anderen Menschen.
Die Königin sagte zum König, als er ihr Zimmer betrat und sie ansprach: „Du bist ein Narr.“ Der König nahm sich das sehr zu Herzen und konnte vor Aufregung in der Nacht kaum schlafen. Am folgenden Tag begrüßte er jeden Adligen, den Oberkommandierenden seines Heeres und jeden Höfling mit den Worten: „Komm herein, du Narr.“ Alle fragten sich, was das soll...
In der seit 2500 Jahren überlieferten Literatur finden sich auch Biografien von großen Sehern. Liest man sie, fällt einem auf, wie tolerant sie waren. Häufig wurden sie beschimpft, bestraft, ja sogar tätlich angegriffen. Dennoch waren sie nie gestresst oder angespannt. Wenn Stress Teil des menschlichen Lebens ist, kann man behaupten, dass Mahavira das wohl stressigste Leben gehabt hat. Es wird berichtet, dass er von manchen Menschen beschimpft worden ist, man sich in seiner Gegenwart sehr grob ausgedrückt und ihn auch körperlich angegriffen hat – dennoch war er nie angespannt. Auch von Krishna, Rama, Nanak [Heiliger und Religionsstifter des Sikhismus], Samarth Ramdas und vielen anderen wird berichtet, dass sie mit Schmähungen und allen erdenklichen Arten unkultivierten Verhaltens konfrontiert wurden. Haben sie jemals die Geduld verloren? Wer seine Emotionen in Schach halten kann, regt sich nicht auf, selbst wenn andere sich daneben benehmen....
Der Mensch führt die unterschiedlichsten Arbeiten aus. Er verrichtet sie zwar selbständig, lebt aber nicht völlig auf sich gestellt in der Welt und ist von Faktoren abhängig, die Einfluss auf seine Arbeitsergebnisse haben. Ist er gut motiviert, arbeitet er gut, sind jedoch die Voraussetzungen ungünstig, muss er sich auf Hindernisse einstellen.
Im Bhagwati Sutra des Jaina Kanons [Mahavira beantwortet darin ca. 36 000 Fragen zu Seele und Materie] werden fünf instrumentelle Ursachen für Hindernisse genannt:..
Auch das Trinken hat seine Zeit. Man sollte vor oder nach den Mahlzeiten Wasser trinken, aber nicht während der Mahlzeiten. Eine halbe Stunde vor und ca. eine Stunde nach den Mahlzeiten ist die richtige Zeit.
In diesem Zusammenhang sollte man sich in bezug auf die Aussage, jede Tätigkeit zu ihrer Zeit, einmal beobachten. Wenn man essen sollte, sitzt man über den Büchern, und wenn eigentlich die Zeit des Selbststudiums ist, isst man. Das ist verkehrt. Jede Tätigkeit sollte man in Übereinstimmung mit der biologischen Uhr ausführen. Für die eigene Gesundheit und im Hinblick auf den Erfolg einer Tätigkeit sollte man sich vornehmen: „Ich nehme mir vor, jede Tätigkeit zu der Zeit zu verrichten, zu der sie getan werden sollte.“ ...
In den traditionellen Richtlinien für Jain Mönche wird der Arbeitstag in vier Abschnitte von ca. drei Stunden unterteilt. Der erste Abschnitt umfasst die Zeitspanne zwischen Aufwachen und Sonnenaufgang. Sie sollte mit selbständigem Lernen wie dem Studium und Auswendiglernen von Texten ausgefüllt sein. Im Anschluss daran sollte man dann meditieren ...
Es gibt viele Aspekte, unter denen man das Leben betrachten kann, denn ein einziger kann seiner Komplexität nicht gerecht werden. Sie alle können in die beiden Kategorien weltliche Weisheit und spirituelle Entwicklung eingeordnet werden. Preksha Meditation unterstützt zweifellos die spirituelle Entwicklung, zur weltlichen Weisheit trägt sie eher zufällig bei. Meditieren wir regelmäßig, entwickeln wir uns spirituell weiter und unser Interesse an Spiritualität wächst. Als Maßstab für unsere spirituelle Entwicklung können wir untersuchen, inwieweit die Meditationspraxis unsere alltägliche Handlungsweise verändert hat...
Unbeherrschtheit führt dazu, dass weder andere mit einem leben können, noch man selbst mit anderen leben kann, weder andere mit einem arbeiten können, noch man selbst mit anderen arbeiten kann. Wer zu anderen so gute Beziehungen aufzubauen versteht, dass er mit ihnen arbeiten kann, mit dem arbeiten auch andere problemlos zusammen. Das Königreich der Emotionen ist gewaltig. Betrachten wir einmal die essentiellen Aspekte etwas näher. An erster Stelle steht die Fähigkeit zur Toleranz. Wie viel kann ein Mensch tolerieren? Wer etwas aushalten kann, ist wahrhaftig eine effiziente Persönlichkeit, die auch andere mitreißen kann. Wer intolerant ist, kann nicht mit anderen arbeiten, geschweige denn sie mitreißen...
Einst verdiente sich ein armer Mann mit Besorgungen seinen Lebensunterhalt. Frühmorgens ging er los und kehrte nach Erledigung seiner Aufträge mit seinem Tagesverdienst heim. Eines Morgens beauftragte ihn jemand, 5 kg Weizen zu besorgen. Er ließ sich eine Tasche zum Transport des Weizens geben und ging los. Unterwegs bat ihn jemand Gemüse zu besorgen. Auch hier nahm er die zum Transport erforderliche Tasche entgegen und ging weiter. Jemand kam gelaufen und bat ihn, seine Tochter zum Haus ihrer Schwiegereltern zu begleiten. So ging er mit ihr in das nächste Dorf, wo die Schwiegereltern wohnten. Seine anderen Auftraggeber jedoch fragten sich, wann er denn endlich mit dem Weizen und dem Gemüse kommen würde...
Es stellt sich die Frage, wozu man die spirituelle Praxis (Sadhana) braucht, wenn die Sinnesorgane gesund sind, die mentalen und intellektuellen Fähigkeiten gut funktionieren und unser Zuhause mit allem Komfort ausgestattet ist. Diese Frage wollen wir hier erörtern.
Das Leben ist ein Kampf, der mit dem Strampeln ins Leben beginnt und sich Tag und Nacht in unserem Inneren fortsetzt. Manchmal wird er auch in der Außenwelt sichtbar. In der Welt gibt es zwei fundamentale Energien, die empfindende und die nicht empfindende. Erstere ist die Seele, die andere die Materie (Pudgala). Zwischen diesen beiden findet ein permanenter Kampf statt. Die Seele möchte bleiben, wie sie ist, doch die grobstrukturierte materielle Welt gesteht ihr das nicht zu....
Dresden.
Vegetarier aus aller Welt tagen und tafeln von diesem Sonntag an in Dresden. Damit kehrt die International Vegetarian Union (IVU) 100 Jahre nach der Gründung an ihre Geburtsstätte zurück. Zum 1. Welt-Kongresses im August 1908 war die IVU in Dresden entstanden. „Das Interesse an vegetarischer Ernährung wächst“, sagte der Chef des Vegetarier-Bundes in Deutschland (VEBU), Thomas Schönberger, am Mittwoch der dpa. Jeder neue Fleischskandal lasse die Menschen nach Alternativen suchen. Laut Umfragen ernähren sich etwa 10 Prozent der Deutschen ohne Fleisch. Wiederum ein Zehntel davon lebt vegan und verzichtet damit auch auf tierische Produkte wie Ei und Milch.
Indien, genauer, Jaipur im Sommer – das kam mir bisher nicht in den Sinn, zumal unsere ortsansässigen Freunde mit Warnungen vor Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit während des Monsuns nie gegeizt hatten. Doch als die Einladung zur Teilnahme an einem Preksha Meditationscamp in Gegenwart meines nunmehr 88-jährigen Lehrers Acharya Mahaprajnaji per Email eintraf, dachte ich spontan, ja, das sollte ich machen. Die Sprache während des Camps würde Hindi, gewürzt mit englischen Brocken sein. Ich spreche kein Hindi, doch das war mit einem Mal kein Grund für mich, an dem Camp nicht teilzunehmen. Die Realisation des Vorhabens stellte ich mir allerdings viel schwieriger vor, als sie dann tatsächlich war...
Unser Freund Dr. Atul Shah aus London ist seit langem befreundet mit Saurabh Dalal, Präsident der Vegetarischen Union Nord-Amerikas (VUNA), stellvertretender Vorsitzender der Internationalen Vegetarischen Union (IVU) und Tierrechtsaktivist. Als Atul von seinem Freund erfuhr, dass er zum Weltkongress der Vegetarischen Union nach Dresden reist und vorher plant Berlin zu besuchen, machte er uns per Email miteinander bekannt. Saurabh rief uns nach seiner Ankunft in Berlin am Donnerstag, d. 24.07.an, und wir trafen uns am selben Abend in der Lobby seines Hotels.
Ungebundenheit gehört zur Welt der Seele, die sich gründlich von der Welt der Materie unterscheidet. Wer in der materiellen Welt lebt, weiß nichts von der Welt der Seele. Ist man jedoch an eine ungünstige Situation gebunden, wird der Kampf sich daraus zu befreien, zu einem Wendepunkt im Leben. Ein derartiger Wendepunkt ist beispielsweise eine ernsthafte Erkrankung, denn im Leiden lockert die Materie ihre Umklammerung und tritt aus dem Bewusstsein zurück. Wie auch sollte die materielle Welt einem helfen, wenn man leidet? In einer derartigen Situation treten die Menschen häufig einen Schritt zurück und realisieren, dass das Leben sich nicht auf einen Aspekt beschränken lässt. Auch das Nahen des Todes ist ein Wendepunkt, der Menschen zu einer Änderung ihrer Denkweise veranlasst. Ich habe viele Menschen gesehen, die während ihres Lebens die Religion gehasst haben, doch im Angesicht des Todes eine innere Transformation unvorstellbaren Ausmaßes erlebt haben. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn jemand, der sein lang Atheist war, kurz vor seinem Tod zum Theisten wird...
Bis heute ist mir nicht zu Ohren gekommen, dass jemand im Anschluss an Samayik [spirituelle Praxis] Schuld- oder Reuegefühle entwickelt hat, 48 Minuten seines Tages mit Samayik verbracht zu haben. Doch wo schädliche Einflusse so wirksam werden, dass sie die Handlungen eines Menschen bestimmen können, besteht hinterher immer Anlass zu Bedauern und zur Bitte um Verzeihung. Wer auch in Konfliktsituationen versöhnlich und liebenswürdig bleibt, muss nichts bedauern und auch nicht um Verzeihung bitten...
Kaum aus dem Auto gestiegen, traf ich schon einen Freund! Salil Lodha, den wir seit langem kennen & der uns täglich die Neuigkeiten aus Jaipur in Hindi schickt, begrüßte mich mit den freundlichen Worten: „Willkommen im Anuvibha Bhawan, Karunaji!“ Was für ein Willkommensgruß an einem Ort, an dem man noch nie war!
Hinter mir ertönte so etwas wie ein amüsiertes Kichern, Sanjeev war gekommen & hatte die kleine Szene mitgekriegt. In meinem Rücken hörte ich jemanden sagen: „Erkennst du mich?“...
Wir erreichten unser Ziel gerade zu der Zeit, als die Nonnen sich auf den Weg zum „Gochari“ in die Küchen der Laien machten. Gochari heißt ursprünglich grasen. So wie die Kühe auf einer Weide niemals das ganze Gras ausrupfen, sondern es hier und da zupfen, ziehen die Mönche & Nonnen von der Küche einer Familie zur nächsten und wählen jeweils nur eine bestimmte Menge und Speisenart vom Essen einer Familie. Dieser Vorgang des Losgehens mit leeren Händen und des mit Speisen beladenen Wiederkehrens braucht natürlich seine Zeit und erfordert zudem beträchtliche Körperkräfte. Gewöhnlich holen zwei Mitglieder einer aus 5 Nonnen bestehenden Gruppe das Essen für die ganze Gruppe...
Ultimatives Ziel der Preksha Meditation ist es, die Seele zu erreichen und das Selbst zu realisieren. Wir haben die Wahrnehmung des Atems praktiziert, doch der Atem ist nicht die Seele. Wir haben die Wahrnehmung des Körpers praktiziert, doch der Körper ist nicht die Seele. Wir haben die innere Reise unternommen, doch auch das ist nicht die Seele. Diese Erfahrungen sind Meilensteine auf dem Weg zu unserem Ziel...
Wahrnehmung des Körpers und des Atems sind deshalb von so großer Bedeutung, weil man die Seele nicht direkt wahrnehmen kann. Man hält sich am besten an eine systematische Abfolge: Zuerst nimmt man den Körper wahr, als nächstes den Atem und mit dem Atem das Einströmen des Prana in den Körper. Das Zirkulieren des Prana im Körper wahrzunehmen ist sehr eindrucksvoll.
Wer die Bereiche der Seele erreichen möchte, geht vom Groben zum Feinen, vom Körper über die psychischen Zentren zur Seele. Das Wichtigste ist, Körper und Geist ruhig zu halten. Je mehr ihre Aktivitäten nachlassen, desto mehr scheint das Leuchten des in unserem Inneren verborgenen Lichtes an Intensität zuzunehmen...
Die Gruppe der Studenten, die für zwei Monate an dem Sommerkurs der ISSJS (Internationale Sommerschule für Jainstudien) teilnahmen, war im Vidhya Sansthan (Ort, an dem Weisheit vermittelt wird) Jaipur, den Dr. Shugan Chand Jain als Treffpunkt vorgeschlagen hatte. Ich kam dort kurz nach dem Mittagessen an, was den Vorteil hatte, dass alle Studenten, Dozenten und Organisatoren noch in dem mensaähnlichen Speiseraum waren & ich alle auf einmal treffen konnte...
“Terapanth Professionals Conference” - die Konferenz der berufstätigen Terapanthi fand am Wochenende des 28./29. Juni 2008 statt, Samstag den ganzen Tag und Sonntag den halben. Die feierliche Eröffnung fand am Samstagmorgen statt in Anwesenheit Acharya Mahaprajnas, Yuvacharya Mahashramans und Sadhvi Pramukha Kanak Prabhas zur Zeit des sonst üblichen Morgenvortrags. Die Zuhörer waren Sadhaks und Berufstätige, beides sehr oft in einer Person vereint. Gewöhnlich kommen viele Berufstätige samstags & sonntags zum Vortrag Acharya Mahaprajnas, aber bisher nicht explizit in ihrer Funktion als Arzt, Sozialarbeiter, Lehrer, Buchhalter oder Manager. Als solche waren sie aber zu der Konferenz eingeladen worden, damit sie die religiöse Gemeinschaft, in die sie hineingeboren worden waren, mitsamt ihrer Strukturen einmal durch die Brille ihres Berufes betrachten & umgekehrt ihre Berufstätigkeit einmal unter dem Aspekt ihrer spirituellen Orientierung....
Früh am nächsten Morgen verließen wir das Haus. Kanchanji & ich hatten nur kleine Taschen mit dem gepackt, das wir für das Camp als notwendig erachteten. Premji & Shivani & Sanjeev begleiteten uns zu den “Kingwin Filmstudios”, wo die Teilnehmer des Meditationscamps untergebracht werden sollten. Kanchanji & ich waren im gleichen Zimmer, worüber wir uns sehr freuten. Über 60 Teilnehmer, ein Drittel davon Frauen, versammelten sich allmählich in der Eingangshalle der „Kingwin Filmstudios“, wo wir in Air Condition Zimmern untergebracht werden sollten...
Es ist mir eine Ehre, Sie alle zum Welt-Vegetarierkongress zu begrüssen und Ihnen für Ihr Kommen zu danken.
Die Tatsache, dass so viele von Ihnen nach Dresden gekommen sind, unterstreicht die Wichtigkeit von Zusammenkünften für Vegetarier, denn sie bieten wichtige Gelegenheiten für Gespräche, Ideenaustausch, Zusammenarbeit und Pläne schmieden für die Zukunft.
Noch keine 200 Jahre ist es her, dass zum ersten mal das Wort «Vegetarier» benutzt wurde. Und erst vor 100 Jahren gab es den ersten Welt-Vegetarier-Kongress, auch hier in Dresden.
Seit damals haben wir viel erreicht!
Verehrte Anwesende, ich begrüße Sie alle herzlich und danke der Internationalen Vegetarier Union für die Ehre, zu diesem Welt-Vegetarierkongress und seinem denkwürdigen 100jährigen Jubiläum hier in Dresden zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich scheue nicht den Vergleich: Mir kommt diese Tagung vor wie eine Vollversammlung der Vereinten Nationen, auf der Ideen und Erfahrungen ausgetauscht werden für das Wohlergehen der Menschen, aber auch der Tiere, ja insgesamt für den Planeten Erde und seine künftige Entwicklung.
Im Jahr des 100 jährigen Bestehens des Welt-Vegetarierbundes fand in Bonn eine UN-Konferenz zum Erhalt der biologischen Vielfalt statt. Diese Konferenz war, wie Naturschutz- und Umweltverbände berichteten, eine einzige Katastrophe, weil kein einziger Schritt zu dem Ziel eines nachhaltigeren Umgangs mit der Natur zustande kam.
Die weltweit praktizierenden Vegetarier können dagegen auf einen erfolgreichen Beitrag zu Natur- und Tierschutz zurückblicken. Und die Aussichten auf weitergehende Beiträge sind erheblich besser als beim politischen Prozeß.
Als jemand, der sich schon seit Jahren für eine konsequent nachhaltige Lebensweise einsetzt, muß ich Ihnen und dem weltweiten Vegetarierbund als erstes ganz herzlich zu diesem Jubiläum gratulieren. Daß Sie durchgehalten haben gegen die weltweiten Mehrheiten, die ohne Rücksicht und mit der „fatalen Lust aufs Fleisch“ (1) die Natur und die Erde ausbeuten., wie wenn wir noch einige Erden in Reserve hätten.
Von außen betrachtet waren wir nichts weiter als eine Gruppe, die vom Anuvibha Bhawan schweigend zu einem Abendspaziergang startete, Gaman Yog, bewusstes Gehen, 18:15 bis 18:30, und dorthin auch zurückkehrte. Die Hunde des Viertels wussten es besser. Sie eilten zu einer Biegung der Straße, von der sie annahmen, dass wir dort abbiegen & somit direkt an ihnen vorbeikommen würden (was wir taten), streckten friedlich alle Viere von sich und schienen zu fragen: „Was ist mit euch los? Habt ihr gar nichts im Sinn, worauf wir uns beziehen können?? Keine Angst oder so?“ [Dazu sollte man wissen, dass die indischen Straßenhunde halbwild sind & man ihnen & ihrem raubtierähnlichen Gebiss zumindest respektvoll begegnen sollte.] Am nächsten Abend, wie auch an den folgenden Abenden, warteten sie schon an derselben Stelle & ließen uns wieder ohne Gebell und zähnebleckendes Knurren passieren. Von Abend zu Abend wurde ihre Haltung entspannter, ja, auch die Vögel schienen sich über unsere schweigende Gruppe zu wundern und beobachteten uns von den Ästen der Bäume aus, ohne sich zu rühren oder einen Laut von sich zu geben...
Nimmt man an einem Meditationscamp teil, verändert sich der Blickwinkel auf das Leben. Der spirituelle Aspekt steht eindeutig im Vordergrund. Nach dem Wecken um 04:30 versammelten wir uns von 05:00 bis 05:45 in der Meditationshalle im Erdgeschoss zur Morgenmeditation über Tiefenatmung, angeleitet von mir. Es war schon eine ganz besondere Erfahrung, aktiv teilzunehmen an der Meditation mit einer so großen Gruppe...
Sonntag, den 6. Juli war der letzte Tag des Meditationscamps. Teilnahmezertifikate wurden ausgegeben, und nach dem Mittagessen verstreuten sich alle wieder dahin, woher sie gekommen waren.
In der großen Versammlungshalle des Anuvibha Bhavan wurde an diesem Vormittag das neue Buch Acharya Mahaprajnas vorgestellt. Der ehemalige Vizepräsident Indiens, Shri Bhairon Singh Shekhawat, lebt in Jaipur & war eigens gekommen, um das Buch der Öffentlichkeit vorzustellen...
Ich vergebe allen und mögen alle mir vergeben.
Vergeben nicht nur in Worten;
Ich vergebe mit jedem Winkel meines Bewusstseins.
Ich habe keine Abneigung, keine Rachsucht, keinen Groll
Gegen irgendein Lebewesen im Universum.
Ich rufe alle Siddhas, alle Perfekten Seelen an
Meinen Akt der Vergebung zu bezeugen.
Wir behaupten, Tiere ernst zu nehmen.
Wir stimmen alle darin überein, dass es moralisch falsch ist, Tieren "unnötiges" Leiden zuzufügen oder sie "unnötigerweise" zu töten. Aber was meinen wir damit?
Was immer sonst es bedeutet, es muss bedeuten, dass es moralisch falsch ist, Tieren lediglich zu unserem Vergnügen oder zu unserer Unterhaltung Leiden oder Tod zuzufügen, oder weil es bequem ist oder einfach aus reiner Gewohnheit.