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auch das Universum befindet sich noch in Entwicklung


Jainismus

Jainismus

GEWALTLOSIGKEIT
das Grundgesetz im Jainismus


 

Tierrechte: Der abolitionistische Ansatz
Gary L. Francione & Anna E. Charlton
12.09.2008

http://www.herenow4u.net/fileadmin/v3media/pics/persons/Gary_L._Francione/Tierrechte_-_Der_abolitionistische_Ansatz.jpgTiere: Unsere moralische Schizophrenie

Wir behaupten, Tiere ernst zu nehmen.
Wir stimmen alle darin überein, dass es moralisch falsch ist, Tieren "unnötiges" Leiden zuzufügen oder sie "unnötigerweise" zu töten. Aber was meinen wir damit?
Was immer sonst es bedeutet, es muss bedeuten, dass es moralisch falsch ist, Tieren lediglich zu unserem Vergnügen oder zu unserer Unterhaltung Leiden oder Tod zuzufügen, oder weil es bequem ist oder einfach aus reiner Gewohnheit.




Frieden und Vergebung
Pramoda Chitrabhanu
07.09.2008
Ich vergebe allen und mögen alle mir vergeben.
Vergeben nicht nur in Worten;
Ich vergebe mit jedem Winkel meines Bewusstseins.
Ich habe keine Abneigung, keine Rachsucht, keinen Groll
Gegen irgendein Lebewesen im Universum.
Ich rufe alle Siddhas, alle Perfekten Seelen an
Meinen Akt der Vergebung zu bezeugen.



2008 Karuna’s Jaipur Tour – [07] Ehrungen, Besuche & Abschied
Editor Karuna Jain
04.09.2008

2398 Launch of Acharyashree's Book

Sonntag, den 6. Juli war der letzte Tag des Meditationscamps. Teilnahmezertifikate wurden ausgegeben, und nach dem Mittagessen verstreuten sich alle wieder dahin, woher sie gekommen waren.
In der großen Versammlungshalle des Anuvibha Bhavan wurde an diesem Vormittag das neue Buch Acharya Mahaprajnas vorgestellt. Der ehemalige Vizepräsident Indiens, Shri Bhairon Singh Shekhawat, lebt in Jaipur & war eigens gekommen, um das Buch der Öffentlichkeit vorzustellen...




2008 Karuna’s Jaipur Tour – [06.3] Preksha Meditation Camp (3)
Editor Karuna Jain
28.08.2008

2359 Preksha Meditation Camp

Nimmt man an einem Meditationscamp teil, verändert sich der Blickwinkel auf das Leben. Der spirituelle Aspekt steht eindeutig im Vordergrund. Nach dem Wecken um 04:30 versammelten wir uns von 05:00 bis 05:45 in der Meditationshalle im Erdgeschoss zur Morgenmeditation über Tiefenatmung, angeleitet von mir. Es war schon eine ganz besondere Erfahrung, aktiv teilzunehmen an der Meditation mit einer so großen Gruppe...




38. IVU-Welt-Vegetarier-Kongress, Dresden - Milch- und Glutenunverträglichkeit (Zöliakie)
Maria Rollinger
26.08.2008

►Der Einfluß neuer Herstellungsverfahren für Milch und Getreideprodukte auf die Häufigkeit der Unverträglichkeiten

►Was ist Zöliakie bzw. Glutenunverträglichkeit?

►Der Siegeszug des Weizens

►Wenden wir uns zum Schluss der Milch zu...




2008 Karuna’s Jaipur Tour – [06.2] Preksha Meditation Camp (2)
Editor Karuna Jain
21.08.2008

2256 Preksha Meditation Camp

Von außen betrachtet waren wir nichts weiter als eine Gruppe, die vom Anuvibha Bhawan schweigend zu einem Abendspaziergang startete, Gaman Yog, bewusstes Gehen, 18:15 bis 18:30, und dorthin auch zurückkehrte. Die Hunde des Viertels wussten es besser. Sie eilten zu einer Biegung der Straße, von der sie annahmen, dass wir dort abbiegen & somit direkt an ihnen vorbeikommen würden (was wir taten), streckten friedlich alle Viere von sich und schienen zu fragen: „Was ist mit euch los? Habt ihr gar nichts im Sinn, worauf wir uns beziehen können?? Keine Angst oder so?“ [Dazu sollte man wissen, dass die indischen Straßenhunde halbwild sind & man ihnen & ihrem raubtierähnlichen Gebiss zumindest respektvoll begegnen sollte.] Am nächsten Abend, wie auch an den folgenden Abenden, warteten sie schon an derselben Stelle & ließen uns wieder ohne Gebell und zähnebleckendes Knurren passieren. Von Abend zu Abend wurde ihre Haltung entspannter, ja, auch die Vögel schienen sich über unsere schweigende Gruppe zu wundern und beobachteten uns von den Ästen der Bäume aus, ohne sich zu rühren oder einen Laut von sich zu geben...




38. IVU-Welt-Vegetarier-Kongress, Dresden - Vegane Ernährung und Nachhaltigkeit
Ingrid Rochlitz und Prof. Dr. Jürgen Rochlitz
21.08.2008

Im Jahr des 100 jährigen Bestehens des Welt-Vegetarierbundes fand in Bonn eine UN-Konferenz zum Erhalt der biologischen Vielfalt statt. Diese Konferenz  war, wie Naturschutz- und Umweltverbände berichteten, eine einzige Katastrophe, weil kein einziger Schritt zu dem Ziel eines nachhaltigeren Umgangs mit der Natur zustande kam.
Die weltweit praktizierenden Vegetarier können dagegen auf einen erfolgreichen Beitrag zu Natur- und Tierschutz zurückblicken. Und die Aussichten auf  weitergehende Beiträge sind erheblich besser als beim politischen Prozeß.
Als jemand, der sich schon seit Jahren für eine konsequent nachhaltige Lebensweise einsetzt, muß ich Ihnen und dem weltweiten Vegetarierbund als erstes ganz herzlich zu diesem Jubiläum gratulieren. Daß Sie durchgehalten haben gegen die weltweiten Mehrheiten, die ohne Rücksicht und mit der „fatalen Lust aufs Fleisch“ (1)  die Natur und die Erde ausbeuten., wie wenn wir noch einige Erden in Reserve hätten.




38. IVU-Welt-Vegetarier-Kongress, Dresden - Die Kraft zum Einklang mit dem Leben
Dr. Eisenhart von Loeper
17.08.2008

http://www.herenow4u.net/fileadmin/v3media/pics/persons/Dr._Eisenhart_von_Loeper/Dr._Eisenhart_von_Loeper.jpgVerehrte Anwesende, ich begrüße Sie alle herzlich und danke der Internationalen Vegetarier Union für die Ehre, zu diesem Welt-Vegetarierkongress und seinem denkwürdigen 100jährigen Jubiläum hier in Dresden zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich scheue nicht den Vergleich: Mir kommt diese Tagung vor wie eine Vollversammlung der Vereinten Nationen, auf der Ideen und Erfahrungen ausgetauscht werden für das Wohlergehen der Menschen, aber auch der Tiere, ja insgesamt für den Planeten Erde und seine künftige Entwicklung.




38. IVU-Welt-Vegetarier-Kongress, Dresden - Eröffnungsrede
Renato Pichler
16.08.2008

http://www.herenow4u.net/fileadmin/v3media/pics/persons/Renato_Pichler.jpgEs ist mir eine Ehre, Sie alle zum Welt-Vegetarierkongress zu begrüssen und Ihnen für Ihr Kommen zu danken.
Die Tatsache, dass so viele von Ihnen nach Dresden gekommen sind, unterstreicht die Wichtigkeit von Zusammenkünften für Vegetarier, denn sie bieten wichtige Gelegenheiten für Gespräche, Ideenaustausch, Zusammenarbeit und Pläne schmieden für die Zukunft.
Noch keine 200 Jahre ist es her, dass zum ersten mal das Wort «Vegetarier» benutzt wurde. Und erst vor 100 Jahren gab es den ersten Welt-Vegetarier-Kongress, auch hier in Dresden.
Seit damals haben wir viel erreicht!




2008 Karuna’s Jaipur Tour – [06.1] Preksha Meditation Camp (1)
Editor Karuna Jain
15.08.2008

2218 Preksha Meditation Camp

Früh am nächsten Morgen verließen wir das Haus. Kanchanji & ich hatten nur kleine Taschen mit dem gepackt, das wir für das Camp als notwendig erachteten. Premji & Shivani & Sanjeev begleiteten uns zu den “Kingwin Filmstudios”, wo die Teilnehmer des Meditationscamps untergebracht werden sollten. Kanchanji & ich waren im gleichen Zimmer, worüber wir uns sehr freuten. Über 60 Teilnehmer, ein Drittel davon Frauen, versammelten sich allmählich in der Eingangshalle der „Kingwin Filmstudios“, wo wir in Air Condition Zimmern untergebracht werden sollten...




2008 Karuna’s Jaipur Tour – [05] Konferenz der berufstätigen Terapanthi
Editor Karuna Jain
14.08.2008

2169 Terapanth Professionals Conference

“Terapanth Professionals Conference” -  die Konferenz der berufstätigen Terapanthi fand am Wochenende des 28./29. Juni 2008 statt, Samstag den ganzen Tag und Sonntag den halben. Die feierliche Eröffnung fand am Samstagmorgen statt in Anwesenheit Acharya Mahaprajnas, Yuvacharya Mahashramans und Sadhvi Pramukha Kanak Prabhas zur Zeit des sonst üblichen Morgenvortrags. Die Zuhörer waren Sadhaks und Berufstätige, beides sehr oft in einer Person vereint. Gewöhnlich kommen viele Berufstätige samstags & sonntags zum Vortrag Acharya Mahaprajnas, aber bisher nicht explizit in ihrer Funktion als Arzt, Sozialarbeiter, Lehrer, Buchhalter oder Manager. Als solche waren sie aber zu der Konferenz eingeladen worden, damit sie die religiöse Gemeinschaft, in die sie hineingeboren worden waren, mitsamt ihrer Strukturen einmal durch die Brille ihres Berufes betrachten & umgekehrt ihre Berufstätigkeit einmal unter dem Aspekt ihrer spirituellen Orientierung....




2008 Karuna’s Jaipur Tour – [04] ISSJS im Vidhya Sansthan Jaipur
Editor Karuna Jain
08.08.2008

2136 ISSJS

Die Gruppe der Studenten, die für zwei Monate an dem Sommerkurs der ISSJS (Internationale Sommerschule für Jainstudien) teilnahmen, war im Vidhya Sansthan (Ort, an dem Weisheit vermittelt wird) Jaipur, den Dr. Shugan Chand Jain als Treffpunkt vorgeschlagen hatte. Ich kam dort kurz nach dem Mittagessen an, was den Vorteil hatte, dass alle Studenten, Dozenten und Organisatoren noch in dem mensaähnlichen Speiseraum waren & ich alle auf einmal treffen konnte...




Meditieren – Warum? [10.2] Realisierung des Selbst & Preksha Meditation (2)
Acharya Mahaprajna
08.08.2008

Wahrnehmung des Körpers und des Atems sind deshalb von so großer Bedeutung, weil man die Seele nicht direkt wahrnehmen kann. Man hält sich am besten an eine systematische Abfolge: Zuerst nimmt man den Körper wahr, als nächstes den Atem und mit dem Atem das Einströmen des Prana in den Körper. Das Zirkulieren des Prana im Körper wahrzunehmen ist sehr eindrucksvoll.

Wer die Bereiche der Seele erreichen möchte, geht vom Groben zum Feinen, vom Körper über die psychischen Zentren zur Seele. Das Wichtigste ist, Körper und Geist ruhig zu halten. Je mehr ihre Aktivitäten nachlassen, desto mehr scheint das Leuchten des in unserem Inneren verborgenen Lichtes an Intensität zuzunehmen...




Meditieren – Warum? [10.1] Realisierung des Selbst & Preksha Meditation (1)
Acharya Mahaprajna
07.08.2008

Ultimatives Ziel der Preksha Meditation ist es, die Seele zu erreichen und das Selbst zu realisieren. Wir haben die Wahrnehmung des Atems praktiziert, doch der Atem ist nicht die Seele. Wir haben die Wahrnehmung des Körpers praktiziert, doch der Körper ist nicht die Seele. Wir haben die innere Reise unternommen, doch auch das ist nicht die Seele. Diese Erfahrungen sind Meilensteine auf dem Weg zu unserem Ziel...




2008 Karuna’s Jaipur Tour – [03] Gochari
Editor Karuna Jain
06.08.2008

2097 Gochari

Wir erreichten unser Ziel gerade zu der Zeit, als die Nonnen sich auf den Weg zum „Gochari“ in die Küchen der Laien machten. Gochari heißt ursprünglich grasen. So wie die Kühe auf einer Weide niemals das ganze Gras ausrupfen, sondern es hier und da zupfen, ziehen die Mönche & Nonnen von der Küche einer Familie zur nächsten und wählen jeweils nur eine bestimmte Menge und Speisenart vom Essen einer Familie. Dieser Vorgang des Losgehens mit leeren Händen und des mit Speisen beladenen Wiederkehrens braucht natürlich seine Zeit und erfordert zudem beträchtliche Körperkräfte. Gewöhnlich holen zwei Mitglieder einer aus 5 Nonnen bestehenden Gruppe das Essen für die ganze Gruppe...




2008 Karuna’s Jaipur Tour – [02] Anuvibha Bhawan
Editor Karuna Jain
01.08.2008

2079 At Anuvibha Bhavan

Kaum aus dem Auto gestiegen, traf ich schon einen Freund! Salil Lodha, den wir seit langem kennen & der uns täglich die Neuigkeiten aus Jaipur in Hindi schickt, begrüßte mich mit den freundlichen Worten: „Willkommen im Anuvibha Bhawan, Karunaji!“ Was für ein Willkommensgruß an einem Ort, an dem man noch nie war!
Hinter mir ertönte so etwas wie ein amüsiertes Kichern, Sanjeev war gekommen & hatte die kleine Szene mitgekriegt. In meinem Rücken hörte ich jemanden sagen: „Erkennst du mich?“...




Meditieren – Warum? [09.3] Bewusstsein der Freisetzung & Preksha Meditation (3)
Acharya Mahaprajna
30.07.2008

Bis heute ist mir nicht zu Ohren gekommen, dass jemand im Anschluss an Samayik [spirituelle Praxis] Schuld- oder Reuegefühle entwickelt hat, 48 Minuten seines Tages mit Samayik verbracht zu haben. Doch wo schädliche Einflusse so wirksam werden, dass sie die Handlungen eines Menschen bestimmen können, besteht hinterher immer Anlass zu Bedauern und zur Bitte um Verzeihung. Wer auch in Konfliktsituationen versöhnlich und liebenswürdig bleibt, muss nichts bedauern und auch nicht um Verzeihung bitten...




Meditieren – Warum? [09.2] Bewusstsein der Freisetzung & Preksha Meditation (2)
Acharya Mahaprajna
29.07.2008

Ungebundenheit gehört zur Welt der Seele, die sich gründlich von der Welt der Materie unterscheidet. Wer in der materiellen Welt lebt, weiß nichts von der Welt der Seele. Ist man jedoch an eine ungünstige Situation gebunden, wird der Kampf sich daraus zu befreien, zu einem Wendepunkt im Leben. Ein derartiger Wendepunkt ist beispielsweise eine ernsthafte Erkrankung, denn im Leiden lockert die Materie ihre Umklammerung und tritt aus dem Bewusstsein zurück. Wie auch sollte die materielle Welt einem helfen, wenn man leidet? In einer derartigen Situation treten die Menschen häufig einen Schritt zurück und realisieren, dass das Leben sich nicht auf einen Aspekt beschränken lässt. Auch das Nahen des Todes ist ein Wendepunkt, der Menschen zu einer Änderung ihrer Denkweise veranlasst. Ich habe viele Menschen gesehen, die während ihres Lebens die Religion gehasst haben, doch im Angesicht des Todes eine innere Transformation unvorstellbaren Ausmaßes erlebt haben. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn jemand, der sein lang Atheist war, kurz vor seinem Tod zum Theisten wird...




38. IVU-Welt-Vegetarier-Kongress, Dresden - Zwischenstopp in Berlin
Editor Karuna Jain
28.07.2008

Saurabh Dalal & Kay Sheenan in Berlin 2542Unser Freund Dr. Atul Shah aus London ist seit langem befreundet mit Saurabh Dalal, Präsident der Vegetarischen Union Nord-Amerikas (VUNA), stellvertretender Vorsitzender der Internationalen Vegetarischen Union (IVU) und Tierrechtsaktivist. Als Atul von seinem Freund erfuhr, dass er zum Weltkongress der Vegetarischen Union nach Dresden reist und vorher plant Berlin zu besuchen, machte er uns per Email miteinander bekannt. Saurabh rief uns nach seiner Ankunft in Berlin am Donnerstag, d. 24.07.an, und wir trafen uns am selben Abend in der Lobby seines Hotels.




2008 Karuna’s Jaipur Tour – [01] Ankunft
Editor Karuna Jain
25.07.2008

Indien, genauer, Jaipur im Sommer – das kam mir bisher nicht in den Sinn, zumal unsere ortsansässigen Freunde mit Warnungen vor Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit während des Monsuns nie gegeizt hatten. Doch als die Einladung zur Teilnahme an einem Preksha Meditationscamp in Gegenwart meines nunmehr 88-jährigen Lehrers Acharya Mahaprajnaji per Email eintraf, dachte ich spontan, ja, das sollte ich machen. Die Sprache während des Camps würde Hindi, gewürzt mit englischen Brocken sein. Ich spreche kein Hindi, doch das war mit einem Mal kein Grund für mich, an dem Camp nicht teilzunehmen. Die Realisation des Vorhabens stellte ich mir allerdings viel schwieriger vor, als sie dann tatsächlich war...




Fleischlos in Dresden: Welt-Vegetarier-Kongress mit über 600 Gästen
24.07.2008
Dresden. Vegetarier aus aller Welt tagen und tafeln von diesem Sonntag an in Dresden. Damit kehrt die International Vegetarian Union (IVU) 100 Jahre nach der Gründung an ihre Geburtsstätte zurück. Zum 1. Welt-Kongresses im August 1908 war die IVU in Dresden entstanden. „Das Interesse an vegetarischer Ernährung wächst“, sagte der Chef des Vegetarier-Bundes in Deutschland (VEBU), Thomas Schönberger, am Mittwoch der dpa. Jeder neue Fleischskandal lasse die Menschen nach Alternativen suchen. Laut Umfragen ernähren sich etwa 10 Prozent der Deutschen ohne Fleisch. Wiederum ein Zehntel davon lebt vegan und verzichtet damit auch auf tierische Produkte wie Ei und Milch.



Meditieren – Warum? [09.1] Bewusstsein der Freisetzung & Preksha Meditation (1)
Acharya Mahaprajna
24.07.2008

Es stellt sich die Frage, wozu man die spirituelle Praxis (Sadhana) braucht, wenn die Sinnesorgane gesund sind, die mentalen und intellektuellen Fähigkeiten gut funktionieren und unser Zuhause mit allem Komfort ausgestattet ist. Diese Frage wollen wir hier erörtern.

Das Leben ist ein Kampf, der mit dem Strampeln ins Leben beginnt und sich Tag und Nacht in unserem Inneren fortsetzt. Manchmal wird er auch in der Außenwelt sichtbar. In der Welt gibt es zwei fundamentale Energien, die empfindende und die nicht empfindende. Erstere ist die Seele, die andere die Materie (Pudgala). Zwischen diesen beiden findet ein permanenter Kampf statt. Die Seele möchte bleiben, wie sie ist, doch die grobstrukturierte materielle Welt gesteht ihr das nicht zu....




Meditieren – Warum? [08.3] Arbeitseffizienz & Preksha Meditation (3)
Acharya Mahaprajna
23.07.2008

Einst verdiente sich ein armer Mann mit Besorgungen seinen Lebensunterhalt. Frühmorgens ging er los und kehrte nach Erledigung seiner Aufträge mit seinem Tagesverdienst heim. Eines Morgens beauftragte ihn jemand, 5 kg Weizen zu besorgen. Er ließ sich eine Tasche zum Transport des Weizens geben und ging los. Unterwegs bat ihn jemand Gemüse zu besorgen. Auch hier nahm er die zum Transport erforderliche Tasche entgegen und ging weiter. Jemand kam gelaufen und bat ihn, seine Tochter zum Haus ihrer Schwiegereltern zu begleiten. So ging er mit ihr in das nächste Dorf, wo die Schwiegereltern wohnten. Seine anderen Auftraggeber jedoch fragten sich, wann er denn endlich mit dem Weizen und dem Gemüse kommen würde...




Meditieren – Warum? [08.2] Arbeitseffizienz & Preksha Meditation (2)
Acharya Mahaprajna
17.07.2008

Unbeherrschtheit führt dazu, dass weder andere mit einem leben können, noch man selbst mit anderen leben kann, weder andere mit einem arbeiten können, noch man selbst mit anderen arbeiten kann. Wer zu anderen so gute Beziehungen aufzubauen versteht, dass er mit ihnen arbeiten kann, mit dem arbeiten auch andere problemlos zusammen. Das Königreich der Emotionen ist gewaltig. Betrachten wir einmal die essentiellen Aspekte etwas näher. An erster Stelle steht die Fähigkeit zur Toleranz. Wie viel kann ein Mensch tolerieren? Wer etwas aushalten kann, ist wahrhaftig eine effiziente Persönlichkeit, die auch andere mitreißen kann. Wer intolerant ist, kann nicht mit anderen arbeiten, geschweige denn sie mitreißen...




Meditieren – Warum? [08.1] Arbeitseffizienz & Preksha Meditation (1)
Acharya Mahaprajna
16.07.2008

Es gibt viele Aspekte, unter denen man das Leben betrachten kann, denn ein einziger kann seiner Komplexität nicht gerecht werden. Sie alle können in die beiden Kategorien weltliche Weisheit und spirituelle Entwicklung eingeordnet werden. Preksha Meditation unterstützt zweifellos die spirituelle Entwicklung, zur weltlichen Weisheit trägt sie eher zufällig bei. Meditieren wir regelmäßig, entwickeln wir uns spirituell weiter und unser Interesse an Spiritualität wächst. Als Maßstab für unsere spirituelle Entwicklung können wir untersuchen, inwieweit die Meditationspraxis unsere alltägliche Handlungsweise verändert hat...




Meditieren – Warum? [07.3] Zeitmanagement & Preksha Meditation (3)
Acharya Mahaprajna
10.07.2008

In den traditionellen Richtlinien für Jain Mönche wird der Arbeitstag in vier Abschnitte von ca. drei Stunden unterteilt. Der erste Abschnitt umfasst die Zeitspanne zwischen Aufwachen und Sonnenaufgang. Sie sollte mit selbständigem Lernen wie dem Studium und Auswendiglernen von Texten ausgefüllt sein. Im Anschluss daran sollte man dann meditieren ...




Meditieren – Warum? [07.2] Zeitmanagement & Preksha Meditation (2)
Acharya Mahaprajna
09.07.2008

Auch das Trinken hat seine Zeit. Man sollte vor oder nach den Mahlzeiten Wasser trinken, aber nicht während der Mahlzeiten. Eine halbe Stunde vor und ca. eine Stunde nach den Mahlzeiten ist die richtige Zeit.

In diesem Zusammenhang sollte man sich in bezug auf die Aussage, jede Tätigkeit zu ihrer Zeit, einmal beobachten. Wenn man essen sollte, sitzt man über den Büchern, und wenn eigentlich die Zeit des Selbststudiums ist, isst man. Das ist verkehrt. Jede Tätigkeit sollte man in Übereinstimmung mit der biologischen Uhr ausführen. Für die eigene Gesundheit und im Hinblick auf den Erfolg einer Tätigkeit sollte man sich vornehmen: „Ich nehme mir vor, jede Tätigkeit zu der Zeit zu verrichten, zu der sie getan werden sollte.“ ...




Meditieren – Warum? [07.1] Zeitmanagement & Preksha Meditation (1)
Acharya Mahaprajna
02.07.2008

Der Mensch führt die unterschiedlichsten Arbeiten aus. Er verrichtet sie zwar selbständig, lebt aber nicht völlig auf sich gestellt in der Welt und ist von Faktoren abhängig, die Einfluss auf seine Arbeitsergebnisse haben. Ist er gut motiviert, arbeitet er gut, sind jedoch die Voraussetzungen ungünstig, muss er sich auf Hindernisse einstellen.

Im Bhagwati Sutra des Jaina Kanons [Mahavira beantwortet darin ca. 36 000 Fragen zu Seele und Materie] werden fünf instrumentelle Ursachen für Hindernisse genannt:..




Meditieren – Warum? [06.3] Stress Management & Preksha Meditation (3)
Acharya Mahaprajna
01.07.2008

In der seit 2500 Jahren überlieferten Literatur finden sich auch Biografien von großen Sehern. Liest man sie, fällt einem auf, wie tolerant sie waren. Häufig wurden sie beschimpft, bestraft, ja sogar tätlich angegriffen. Dennoch waren sie nie gestresst oder angespannt. Wenn Stress Teil des menschlichen Lebens ist, kann man behaupten, dass Mahavira das wohl stressigste Leben gehabt hat. Es wird berichtet, dass er von manchen Menschen beschimpft worden ist, man sich in seiner Gegenwart sehr grob ausgedrückt und ihn auch körperlich angegriffen hat – dennoch war er nie angespannt. Auch von Krishna, Rama, Nanak [Heiliger und Religionsstifter des Sikhismus], Samarth Ramdas und vielen anderen wird berichtet, dass sie mit Schmähungen und allen erdenklichen Arten unkultivierten Verhaltens konfrontiert wurden. Haben sie jemals die Geduld verloren? Wer seine Emotionen in Schach halten kann, regt sich nicht auf, selbst wenn andere sich daneben benehmen....




Meditieren – Warum? [06.2] Stress Management & Preksha Meditation (2)
Acharya Mahaprajna
27.06.2008

Fast sollte man sich angewöhnen, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, bevor man es ausspricht. Über die Folgen unbedachter Äußerungen ist man sich oft nicht im klaren und schafft sich dadurch unnötige Probleme mit anderen Menschen.

Die Königin sagte zum König, als er ihr Zimmer betrat und sie ansprach: „Du bist ein Narr.“ Der König nahm sich das sehr zu Herzen und konnte vor Aufregung in der Nacht kaum schlafen. Am folgenden Tag begrüßte er jeden Adligen, den Oberkommandierenden seines Heeres und jeden Höfling mit den Worten: „Komm herein, du Narr.“ Alle fragten sich, was das soll...




Meditieren – Warum? [06.1] Stress Management & Preksha Meditation (1)
Acharya Mahaprajna
26.06.2008

Der Mensch hat zwei bedeutende Fähigkeiten, die zur Erkenntnis und die zum Handeln. Manche betonen nur die Erkenntnisfähigkeit und bestreiten die Bedeutung der Handlungsfähigkeit, andere unterstreichen die Bedeutung der Handlungsfähigkeit und vernachlässigen die Erkenntnisfähigkeit. Beide Aspekte sind absolut, außerdem auch unvollständig, denn weder Erkenntnis, noch Handeln allein reichen aus. Nur wenn Erkenntnisfähigkeit und Handlungsfähigkeit sich ausgewogen miteinander mischen, ergeben sie Ganzheit...




Eine Vision fürs 21. Jahrhundert: Die Kraft der Liebe aktivieren
Masami Saionji
20.06.2008

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Die Menschheit befindet sich an einem der kritischsten Punkte, den die Welt je erlebt hat. In den vergangenen Jahrzehnten haben viele Menschen eine wachsende Besorgnis über die bevorstehenden Umweltkrisen, ethnischen und religiösen Konflikte, Aggressionen und Terrorismus sowie die Bedrohung durch Atomwaffen geäußert. Inzwischen weitet sich dieses „Krisengefühl“ auch auf soziale, politische und wirtschaftliche Bereiche aus. Die menschliche Zivilisation als Ganzes steht vor einer tiefen Krise. Ihr zugrunde liegt eine nicht sofort erkennbare Krise des menschlichen Bewusstseins, eine Krise des menschlichen Denkens, der menschlichen Werte und des menschlichen Verantwortungsgefühls.




Meditieren – Warum? [05.3] Veränderung des Charakters & Preksha Meditation (3)
Acharya Mahaprajna
19.06.2008

Nur wer den Prozess versteht, der in Gang gesetzt werden muss, damit Gewohnheiten und Wesen verändert werden können, wird auch zufriedenstellende Ergebnisse erhalten. In der Preksha Meditation gibt es ein breites Spektrum von Verfahren zur inneren Transformation, deren Wirksamkeit viele erlebt haben. Doch erst nach Durchlaufen des gesamten Prozesses wird die Transformation sichtbar.
Wie gesagt, der Hypnosezustand ist sehr fruchtbar für die Transformation des Wesens. Unser physischer Körper richtet sich nach Suggestionen, wenn das Gehirn sie unterstützt
...




International Day of Peace - 21. September 2008

19.06.2008

WPPS LogoIn weniger als 100 Tagen ist es wieder so weit:

Der "International Day of Peace“,
ausgerufen von den Vereinten Nationen,
findet am 21. September 2008 statt.

Deutsche Medien erwähnen öfter mal "Internationale Tage" der UNO, aber dieser sehr wichtige Tag blieb in der Vergangenheit oft unbeachtet. Daher fangen wir einfach dieses Jahr noch ein bisschen früher an, auf das Datum aufmerksam zu machen!




Meditieren – Warum? [05.2] Veränderung des Charakters & Preksha Meditation (2)
Acharya Mahaprajna
18.06.2008

Wie nun sind spirituelle Praxis und Abwerfen des Karma (Nirjara) mit dem Lösen karmischer Verknüpfungen verbunden? Wenn jemand fastet, ist das zwar eine physische Handlung, doch die durch das Fasten in Gang gesetzten Vibrationen wirken so nachhaltig auf den Karmakörper, dass dieser die Karmapartikel abwerfen kann (Nirjara). Manche Menschen können sehr leicht fasten, während andere ständig mit quälenden Hungergefühlen zu kämpfen haben. Die Frage stellt sich, wer erfolgreicher die karmischen Verknüpfungen lösen kann. ...




Keine Besserung für 4 Mio. Milchproduzenten!
15.06.2008

Die Medien waren und sind gefüllt mit Meldungen über die Situation der Milchbauern und über den Kampf für einen angemesseneren Milchpreis. Tierrechtlerinnen und Tierrechtler sind natürlich der Meinung, dass arbeitende Menschen für ihre Leistungen angemessen entlohnt werden sollten. Was aber bei der ganzen Diskussion um die niedrigen Milchpreise gerne vernachlässigt wird, sind die eigentlichen Produzenten der Milch, nämlich die Kühe. Die Milchbauern schmücken sich gerne mit einem Produkt, welches sie durch Ausbeutung anderer Lebewesen erlangt haben. Wer solidarisiert sich aber mit den eigentlichen Produzenten der Milch? Da Kuhmilch aktuell stark thematisiert wird, ist es die richtige Zeit, dieses "Nahrungsmittel" einmal genauer zu betrachten.




10 gute Gründe keine Meerestiere zu essen
14.06.2008

1. Respekt: Meerestiere haben Rechte!

PETA Deutschland e.V. ist der Ansicht, dass die Grundrechte aller Tiere, also ihre ureigensten Interessen, berücksichtigt werden müssen, egal, ob die Tiere für den Menschen von irgendeinem Nutzen sind. Genau wie wir hängen sie an ihrem Leben und verteidigen dieses. Nur weil Meerestiere nicht schreien können, bedeutet dies nicht, dass sie nicht leiden. Sie haben das Recht auf ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit.




Meditieren – Warum? [05.1] Veränderung des Charakters & Preksha Meditation (1)
Acharya Mahaprajna
13.06.2008

Jemand kam mit seinem Sohn zu mir und sagte: „Gurudev, bitte mache meinem Sohn klar, dass er sich vornehmen sollte, ein guter Mensch zu werden. Er hat keine guten Angewohnheiten.“ Der Vater möchte, dass der Sohn seine Angewohnheiten ändert. Häufig erleben wir auch, dass ein Sohn sich von seinem Vater wünscht, dass dieser seine Angewohnheiten ändert. So sagte ein Achtjähriger: „Mein Vater ist süchtig nach parfümiertem Tabak. Bitte sag’ ihm, dass er das nicht mehr machen soll.“ ...




Meditieren – Warum? [04.3] Physische Gesundheit & Preksha Meditation (3)
Acharya Mahaprajna
12.06.2008

Was macht unseren Lichtkörper stark? Zurückhaltung in den sinnlichen und geistigen Aktivitäten, Einschränkung in den weltlichen Genüssen, sowie Meisterung der Wünsche und Begierden. Durch die stete Aufeinanderfolge von Aktivitäten der Sinne und des Geistes wird der Lichtkörper so beansprucht, dass der Mensch seine volle Lebensspanne nicht erlebt. 80 % aller Menschen sterben vor Ende ihrer Lebensspanne, nur 15-20 % eines vorzeitigen Unfalltodes. Nicht unsere Organe geben ihren Dienst auf, ihnen fehlt der Antrieb. Den zu liefern ist Aufgabe des Lichtkörpers. Über der Vielzahl unserer Aktivitäten vergessen wir, für einen Ausgleich zwischen Tätigkeit und Untätigkeit zu sorgen, was Nervensystem und Organe sehr belastet...




VIER PFOTEN überführt elf Großkatzen von Rumänien nach Südafrika

11.06.2008
080610_Lionsrock_VPHamburg/Bethlehem, Südafrika, 10.06.2008

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am Samstag, den 7. Juni, elf Großkatzen aus rumänischen Zoos in das Wildtierreservat LIONSROCK überstellt. Neun Löwenbabys, ein ausgewachsener Löwe sowie eine junge Tigerin sind fast 72 Stunden gereist, um ein neues Leben in einem artgerechten Umfeld zu beginnen. Seit dem vergangenen Samstag genießen die Tiere die südafrikanische Sonne...




Global Peace Index 2008

06.06.2008

World map of the Global Peace Index. Countries appearing more blue are ranked as more peaceful on the Index, countries appearing more red are ranked as less peaceful.

"Vision of Humanity" ist eine Gruppierung, in der mehrere Initiativen eine gemeinsame Strategie entwickeln, wie sie die Weltöffentlichkeit dafür sensibilisieren können, sich für das friedliche Zusammenleben der Menschheit im 21. Jahrhundert einzusetzen. Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben sind laut "Vision of Humanity" u.a. die Unterstützung nachhaltiger Maßnahmen gegen die drohende Klimakatastrophe, das Recht aller Menschen auf freien Zugang zu unverseuchtem Wasser, Erhaltung der Artenvielfalt, stagnierendes bis rückläufiges Bevölkerungswachstum, keine militärischen Auseinandersetzungen.
Um sich erst einmal ein faktisch korrektes Bild von der Lage machen zu können, ist laut "Vision of Humanity" eine bisher noch nie dagewesene globale Bündelung aller Initiativen erforderlich, um das Ausmass der bisher verursachten Schäden faktisch abgesichert erkennen und dann gemeinsam etwas dagegen unternehmen zu können.




Meditieren – Warum? [04.2] Physische Gesundheit & Preksha Meditation (2)
Acharya Mahaprajna
05.06.2008

Kayotsarga ist der Schlüssel zur Stärkung der Gesundheit. Auf dieser Grundlage haben wir eine Kaayaakalp Methode zur Stärkung der Widerstandskraft als Vorbeugung von Erkrankungen entwickelt. Kaayaakalp bezeichnet im Ayurveda ein striktes Verfahren, in dem Medikation und spirituelle Übungen genau aufeinander abgestimmt werden. Im Ayurveda wird Kaayaakalp angewandt, wenn die Widerstandskraft eines Menschen durch ein schweres Leiden erschöpft ist oder er wegen seines hohen Alters körperlich zu schwach geworden ist, um irgendeine Tätigkeit verrichten zu können. Für die Preksha Meditation haben wir ein aus drei Phasen bestehendes Kaayaakalp Verfahren entwickelt. In jeder Phase praktiziert man gleichzeitig die Tiefenatmung. Wichtig bei der Tiefenatmung ist, dass man sich besonders auf das lange und sorgfältige Ausatmen konzentriert, das man erreicht, wenn man durch die Lippenbremse ausatmet....




Meditieren – Warum? [04.1] Physische Gesundheit & Preksha Meditation (1)
Acharya Mahaprajna
04.06.2008

Wenn wir jemanden lange nicht gesehen haben, fragen wir, wie es ihm geht und wollen etwas über seine körperliche Gesundheit wissen. Immer fragen wir nach der körperlichen Gesundheit, niemals nach der mentalen oder emotionalen. Der Geist ist subtiler als der Körper, und die Emotionen sind subtiler als der Geist. Sie sind für uns nicht erkennbar, erkennbar ist der Körper für uns, allenfalls noch der Geist...




Meditieren – Warum? [03.3] Mentale Gesundheit & Preksha Meditation (3)
Acharya Mahaprajna
30.05.2008

Eine gezielte Konzentrationsübung der Arta Meditation ist „der Kranich“. Der Kranich, wie er auf einem Bein stehend auf seine Beute lauert, ist das Sinnbild dieser Konzentrationsübung. Gegen Konzentration ist nichts einzuwenden, doch ist es wichtig dabei in Betracht zu ziehen, wofür sie angewendet wird. In den Jain Agamas wird ausdrücklich vor der Arta Meditation gewarnt. In der Tradition der Jain Meditation ist das Motiv für die Konzentration ebenso wichtig wie die Konzentration selbst. Deshalb sagen wir, dass Meditation nicht an sich gut ist, sondern nur eine aufbauende Wirkung für die Gesundheit hat, wenn unsere Motive rein sind....




Prakrit Jnanabharati International Award - Award Ceremony In Berlin
Editors
28.05.2008
Prakrit Jñanabharati International Award

Prakrit Jnanabharati International Award 2051Sonntag, den 25. Mai 2008, fand in Berlin die feierliche Verleihung des "Prakrit Jnanabharati International Award" 2005 and 2006 statt. Der Preis ging an die deutschen Indologen Prof. Willem Bollée (2005) und Prof. Klaus Bruhn (2006). Zwei Gelehrte aus Shravanabelagola, Karnataka, Indien, Prof. Jain, Direktor des renommierten „National Institute of Prakrit Studies and Research“ und Prof. Hampana, Prof. em. der Universität Bangalore kamen für die Zeremonie eigens nach Berlin gereist. Prof. Bollée kam aus Bamberg in Oberfranken zur feierlichen Preisverleihung nach Berlin ...




80 Jahre Professor Bruhn - Feier mit vielen Gästen
Editors
25.05.2008
Prof.Bruhn Octogenarian Birthday Celebration 1879

Am 22. Mai 2008 feierte Professor Klaus Bruhn die Vollendung seines 80. Lebensjahres. 1928 in Hamburg geboren, lebt er ein auf Indische Kunstgeschichte und Philologie ausgerichtetes Gelehrtenleben, ist unermüdlich produktiv und dabei gewohnt zielgerichtet und ergebnisorientiert. Seine Verdienste auf dem Gebiet der Indologie sind zahlreich, er ist weit über Europa hinaus bekannt und inzwischen selbst so etwas wie eine Institution.

Er inspirierte Generationen von Studenten, Doktoranden und angehenden Professoren, richtete ihre Aufmerksamkeit auf Indische Kunstgeschichte und Philologie, insbesondere auf Jaina Texte und Kunst. Die Feier war von Frau Bruhn meisterlich ausgerichtet worden, die Gäste bestimmten mit ihrer Wertschätzung der Hochschullehrertätigkeit und akademischen Verdienste des Jubilars die Atmosphäre...




Meditieren – Warum? [03.2] Mentale Gesundheit & Preksha Meditation (2)
Acharya Mahaprajna
22.05.2008

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, was mentale Gesundheit ist. Beginnen wir unsere Betrachtungen mit den Gedanken. Wenn wir positive Gedanken haben, wirken diese sich positiv auf den Geist aus. Sind die Gedanken nicht positiv, macht uns der Geist Probleme. In den Jain Agamas werden die Begriffe „dienlich sein“ oder „Probleme schaffen“ sehr häufig benutzt. Sie treffen auf die zwei Aspekte des Geistes zu. Ist jemand negativen Gedanken gegenüber zu nachsichtig, nimmt er schädigende Pudgalapartikel auf, die im Körper Unwohlsein bewirken und schließlich Erkrankungen in ihm hervorrufen. In seinem Kommentar zum Nandi-Sutra schreibt Acharya Malyagiri, dass die Aufnahme negativ besetzter Pudgalapartikel auf lange Sicht zu Erkrankungen des Herzens führen. Negativ besetzte Pudgalapartikel werden durch negative Gedanken und daraus resultierende irreführende Vorstellungen aufgenommen und schädigen so das Herz. Immer mehr Menschen leiden an Herzerkrankungen, die zu einem sich täglich weiter verbreitenden globalen Leiden werden. In der Diagnostik von Herzerkrankungen sollten nicht nur Blutdruckwerte und Ernährungsgewohnheiten berücksichtigt werden, negative Gedanken sind an der Entstehung dieser Erkrankungen maßgeblich beteiligt...




Meditieren – Warum? [03.1] Mentale Gesundheit & Preksha Meditation (1)
Acharya Mahaprajna
21.05.2008

Objekte und Situationen sind offenkundig für uns, wenn wir sie mit den Sinnen erfassen können. Was die Sinne nicht wahrnehmen können, ist nicht offenkundig für uns. Emotionen und Psyche können wir nicht wahrnehmen. Der Geist aber tritt klar zutage, deshalb wird ihm viel Aufmerksamkeit gewidmet. Die meisten Menschen wissen etwas über ihn. Auch in der Meditation wird seltener mit den Emotionen und der Psyche gearbeitet als mit dem Geist. Maharishi Patanjali maß dem Geist keine besondere Bedeutung zu. Seine Yogasutras beginnen mit dem Meistern der Psyche. Die Psyche ist unser inneres Bewusstsein, das den intellektuellen Aspekt des Geistes regelt ...




Meditieren – Warum? [02.3] Emotionale Gesundheit & Preksha Meditation (3)
Acharya Mahaprajna
16.05.2008

Preksha Meditation ist keine Anleitung dazu, wie man den Geist eine Stunde lang auf eine Sache konzentriert, sondern ein holistischer Lebensansatz.

Wer ein gutes Leben führen möchte, sollte das System der Preksha Meditation verinnerlichen. Physische und mentale Erkrankungen treffen jeden schwer und bereiten Seelenqualen, die den normalen Gang des Lebens auseinander brechen lassen.

Wenn wir uns das vor Augen führen, sind wir geradezu gezwungen, uns um unsere Emotionen kümmern. Wenn wir die subtile Welt der Emotionen untersuchen, finden wir die Wahrheit....




Meditieren – Warum? [02.2] Emotionale Gesundheit & Preksha Meditation (2)
Acharya Mahaprajna
15.05.2008

Es ist also von entscheidender Bedeutung zu wissen, wo man ansetzen muss. Wenn wir beim Geist ansetzen, wird er nur noch rebellischer. Genauso ist es, wenn wir bei der Sprache oder dem Körper ansetzen. Wenn wir uns wirklich transformieren möchten, müssen wir bei den Emotionen ansetzen.

Wir müssen nach innen gehen, wenn wir die Emotionen verfeinern wollen. Dabei dürfen wir nicht bei der Sprache oder dem Körper Halt machen oder uns auf den Geist beschränken. Wir müssen tief in die Welt der Emotionen hinabtauchen, um die Probleme wirklich an der Wurzel packen zu können. Die Emotionen anzugehen ist die Lösung...




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