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auch das Universum befindet sich noch in Entwicklung


Jainismus

Jainismus

GEWALTLOSIGKEIT
das Grundgesetz im Jainismus


 


 

Die Reise zum Ursprung - Andrea Luithle-Hardenberg
05.12.2011
http://www.herenow4u.net/fileadmin/v3media/pics/books/Die_Reise_zum_Ursprung/luithle.jpg Der Berg Shatrunjaya bei Palitana im indischen Bundesstaat Gujarat gehört zu den eindrucksvollsten Pilgerstätten Indiens. Das Heiligtum ist das bedeutendste sakrale Zentrum des nordindischen Jainismus und zieht Jahr für Jahr gewaltige Pilgerströme aus dem In- und Ausland an. Nur zu Fuß kann die einzigartige Tem- pelstadt auf dem Gipfel des heiligen Berges erreicht werden. Seit rund 1000 Jahren wurden hier Hunderte von Tempeln erbaut, in denen die Jaina zahllose Bildnisse ihrer asketischen Heiligen verehren.



Paul McCartney: Für Mensch, Tier und Umwelt!
05.12.2011

"Schaut Euch unser neues "Glass Walls" Video mit Sir Paul McCartney an und seht selbst wie entsetzlich Tiere leiden müssen und wie leicht man persönlich etwas dagegen unternehmen kann!"

PeTA.de




Berlin - Lange Nacht der Wissenschaften - 2 Vorträge zum Jainismus
30.05.2011
http://www.herenow4u.net/fileadmin/v3media/pics/Arts/Berlin/Die_kluegste_Nacht_des_Jahres_2011.jpg

Kunsthistorisches Institut | Abt. Kunstgeschichte Südasiens

2 Vorträge zum Jainismus von Patrick Krüger:

  • Die geheimnisvolle Miniaturmalerei westindischer Palmblatt-Handschriften
  • „Das Leben über Allem" - Die Jainas, eine unbekannte Religion und ihre Kunst - ein Zukunftsprojekt



25 Jahre Tschernobyl ►Braucht man den Sarkophag II ?
26.04.2011

Die internationale Gemeinschaft hat beschlossen, 550 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen, um den Reaktorblock 4 im havarierten Kernkraftwerk Tschernobyl mit einer großen Kuppel zu überspannen.

Dies sei notwendig, da sich noch ca. 180 der 190 Tonnen Kernbrennstoff innerhalb der Ruine befinden und der bisherige Sarkophag rissig sei...

Es gibt Experten, die dies bezweifeln.




25 Jahre Tschernobyl ►Strahlendes Erbe für Generationen
26.04.2011
Der Tschernobyl-Sarkophag 2011 Vor fünfundzwanzig Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich im Atomkraftwerk Tschernobyl in der damaligen ukrainischen Teilrepublik der Sowjetunion der bislang schwerste Unfall in der Geschichte der Nuklearenergie. Block 4 war für routinemäßige Wartungsarbeiten heruntergefahren worden, dies wollte das Bedienpersonal für einen sicherheitstechnischen Versuch nutzen. Bei gedrosselter Leistung aber war der Meiler instabil geworden, die nukleare Kettenreaktion ließ sich nur noch schwer steuern, und als um 1 Uhr 23 das Experiment begann, schoss die Reaktorleistung plötzlich in die Höhe....



Glossar
Gabriele Rosalie Helmer
20.04.2011

Ahimsa

Gewaltlosigkeit

Aarti

Verehrung mit Lichteren vor den Statuen

Acharya

Spirituelle Lehrer in leitender Funktion

Anekantavad

Offenheit und Akzeptanz verschiedener Meinungen

Asadha

Juni-Juli im Hindukalender

Bhattarakas

Religiöse Autoritäten der Bispanthi

Bispanthi

Untergruppe der Digambara

etc.
 



Quellen
Gabriele Rosalie Helmer
19.04.2011

Literatur

Abbildungen

Internetseiten

 




Greenpeace-Studie ►Wind und Wasser günstiger als Kohle und Atom
18.04.2011

Nach einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace ist Strom aus Wind- und Wasserkraft schon heute günstiger als Strom aus Kohle und Atom.

Würden sämtliche Kosten und milliardenschwere staatliche Förderung für konventionelle Energien berücksichtigt, koste insbesondere Atomstrom in Wirklichkeit fast doppelt so viel wie Wasserkraft und zwei Drittel mehr als Windenergie.




18.04.2011 AKW Fukushima - Ausbreitung der Radioaktivität
18.04.2011
http://www.zamg.ac.at/pict/wetter/sonderwetter/fuku/20110418_I-131_FUKU.gif



13 Chandanbala
Gabriele Rosalie Helmer
18.04.2011

Es lebte einmal eine hübsche Prinzessin Vasumati. Sie war die Tochter des Königs Dadhivahan und der Königin Dharini von Champapuri.

Eines Tages kam es zum Krieg zwischen dem König von Champapuri und dem König von Kaushambi. Es war ein trauriger Krieg. Vasumatis Vater konnte den Krieg nicht gewinnen, deshalb musste er in letzter Verzweiflung flüchten. Als Vasumati und ihre Mutter von der Niederlage erfuhren, beschlossen sie ebenfalls zu flüchten. Während sie in den Wald rannten, erkannte sie ein feindlicher Soldat, der sie beide sofort gefangen nahm. Vasumati und ihre Mutter hatten Angst. Sie wussten nicht was der Soldat mit ihnen vor hatte. Er sagte zur Mutter von Vasumati, dass er sie heiraten werde und Vasumati werde er verkaufen. Als die Königin das hörte, bekam sie einen Schock und starb. Dem Soldat tat sein Ausspruch sofort sehr leid und er beschloss in Zukunft keine Kommentare mehr zu geben. Er nahm Vasumati mit nach Kaushambi um sie zu verkaufen....




08.04.2011 Die Lage im Kernkraftwerk Fukushima 1
17.04.2011

Die deutsche Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) in Köln gibt regelmäßig einen Überblick über die Situation der insgesamt sechs Reaktorblöcke in der Atomruine Fukushima heraus.

Basis sind japanische Regierungsangaben sowie Mitteilungen des Betreibers Tepco.




12 Mairavati
Gabriele Rosalie Helmer
09.04.2011

Vor langer Zeit, in der Stadt Ksitpratisthita, regierte der König Ritumardan. Seine Frau Madanarekha war eine sehr religiöse Frau. Sie brachte ein Mädchen zur Welt das Mairavati hieß. Die Prinzessin war hübsch und klug. Der König kümmerte sich um die Bildung der Tochter, während die Königin die spirituelle Bildung übernahm.
Eines Tages, als der Fürstenhof eine Versammlung einberufen hatte, schickte die Königin Mairavati zu dieser Veranstaltung. Ihr Vater, Ritumardan, setzte sie zu sich auf den Thron. Der König fragte seine Hofleute: „ Besitzt irgend jemand auf der Welt so viele Reichtümer wie ich?"...




11 König Hansa
Gabriele Rosalie Helmer
08.04.2011

In der Stadt Rajpur, lebte der König Hansa. Er war ein ehrlicher und gerechter König. Er war bekannt für sein Streben nach Wahrheit und Gewaltlosigkeit. Auf dem Gipfel des Berges Ratnasringa, stand ein wundervoller Tempel, der dem ersten Wegbereiter (Tirthankara) Rishabhdev geweiht war. Während des Monats Chaitra, bei Vollmond, kamen Pilger von weit her, um den Tempel zu besuchen und zur Verehrung. Eines Tages entschied sich auch der König den Tempel zu besuchen. Er übergab für diese Zeit die Führung seines Königreiches an das Konzil seiner Minister und begab sich mit den Mitgliedern des königlichen Hauses auf Pilgerreise...




10 Der Weise Nandisen
Gabriele Rosalie Helmer
07.04.2011

Der Weise, Nandisen war ein großer Asket und kannte die Schriften sehr gut. Er legte das Gelübde ab, den Mönchen mit größtmöglicher Verehrung zu dienen. Seine Hingabe mit der er den Mönchen diente war auch im Himmel bekannt.
An einem Tag wurde seine Hingabe, bei einer Versammlung von Engeln, öffentlich durch Applaus geehrt. Einer der Engel konnte dies nicht glauben und beschloss den Weisen, Nandisen zu testen...




9 Punyasar
Gabriele Rosalie Helmer
05.04.2011

In der Stadt Gopalak lebte einmal ein frommes Paar, Purandar und seine Frau Punyasri. Da sie kinderlos waren verehrte Purundar ihre Göttin um ein Kind zu bekommen. Die Göttin war mit der Verehrung zufrieden und gab ihnen den Segen. „Ihr werdet einen Sohn bekommen, aber ihr müsst noch eine Weile Geduld haben."...




8 Kuldhars Tochter
Gabriele Rosalie Helmer
03.04.2011

Vor langer Zeit lebte in der Stadt Champapuri der reiche Kaufmann Kuldhar und seine Frau Kulnanda. Der Kaufmann hatte sieben Töchter. Sie hießen, Kamalashri, Kamalavati, Kamala, Lakshmi, Sarasvati, Jayamati und Priyakarini. Alle seine Töchter waren mit reichen Kaufleuten verheiratet und sehr glücklich. Kuldhar und seine Frau Kulnanda, bekamen eine achte Tochter, aber irgendwie waren sie über ihre Geburt nicht glücklich. Sie veranstalteten keine Zeremonie zur Namensgebung. Das achte Mädchen war weniger glücklich. Als sie im heiratsfähigen Alter war, kümmerte sich ihr Vater nicht darum für sie einen passenden Ehemann zu finden....




7 Dhanasar
Gabriele Rosalie Helmer
01.04.2011

In der Stadt, Mathura, lebte ein Kaufmann, namens Dhanasar. Er war sehr wohlhabend, aber er gab an niemanden auch nur einen Cent. Er war sowohl für seinen Reichtum, als auch für seinen Geiz sehr bekannt. Dhanasar hatte die Angewohnheit seinen Besitz im Untergrund zu verstecken. Eines Tages, als er seine Schätze kontrollierte, sah er, dass alles in Holzkohle verwandelt war und Schnecken krochen darauf herum. Innerhalb kurzer Zeit, bevor er den Verlust verarbeiten konnte, erhielt er die Nachricht, dass all seine Ladeschiffe im Meer versunken waren. Wie wenn das noch nicht genug gewesen wäre, erfuhr er, dass ein Transport mit all seinen Besitztümern überfallen wurde. Erfühlte sich so hilflos und traurig. Er entschied sein Schicksal herauszufordern, indem er in das Ausland auf Geschäftsreise ging und einhundert tausend Goldmünzen mitnahm. Aber mit all seinem Pech und schlechtem Karma, erlitt das Schiff Schiffbruch und all sein Gold versank im Meer. Er selbst rettete sich mit Hilfe eines schwimmenden Holzstammes, der ihn zur Küste brachte....




31.03.2011 ►AntiAtomPiraten ►Ticker: Nuklearer Notfall in Japan
31.03.2011

#AntiAtomPiraten ►Klarmachen zum Abschalten!

  • Links, Satellitenfotos, Messwerte, Berichte...
  • Wissenschaftler zur Informationspolitik
  • Ticker: Nuklearer Notfall in Japan – 2011-03-31
  • Ticker: Nuklearer Notfall in Japan – 2011-03-30
  • Ticker: Nuklearer Notfall in Japan – 2011-03-29
  • Spaltprodukte: Cäsium, Jod, Plutonium & co



31.03.2011 ►AKW Fukushima ►GRS Informationsportal
31.03.2011

Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS):

Informationen zur Lage in den japanischen Kernkraftwerken Fukushima, Onagawa und Tokai

Im Auftrag des Bundesumweltministeriums sammelt und bewertet die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) Informationen zur Lage in den vom Erdbeben betroffenen Kernkraftwerken. Diese Bewertungen werden hier wiedergegeben und aktualisiert.




6 Mahavira und der Kuhhirt
Gabriele Rosalie Helmer
30.03.2011

An einem Tag, als Mahavira auf Wanderschaft ging, machte er Halt in der Nähe eines Baumes, außerhalb des Dorfes, um zu meditieren. Während er meditierte kam ein Kuhhirt mit seinen Kühen. Er benötigte jemanden, der auf seine Kühe aufpasste, während er einige Besorgungen machte. Er fragte Mahavira ob er bereit wäre für ein paar Stunden seine Kühe zu hüten. Baghvan Mahavira war in tiefer Meditation und hörte den Kuhhirten nicht. Er jedoch dachte, Mahavira hätte seine Worte gehört und würde nach seinen Kühen schauen. Erging weg....




5 Mönch Aimutta
Gabriele Rosalie Helmer
28.03.2011

Auf der Straße von Polaspur, spielte ein sechsjähriger Junge, der Aimutta hieß, mit seinen Freunden. Er war der Sohn von König Vijay und Königin Shrimati. Während er spielte sah er einen Mönch, Gautamswami genannt, barfuß und kahlköpfig, auf seinem täglichen Almosenrundgang. Aimutta lief zu ihm und lud in ein, bei ihm zu Hause Essen zu holen. Das würde ihn und seine Mutter sehr glücklich machen. Gautamswami nahm die Einladung an und sie gingen gemeinsam zum Schloss. Aimuttas Mutter. Königin Shrimati, stand auf dem Balkon und blickte über den Garten. Sie sah Gautamswami und Aimutta näher kommen. Sie war sehr glücklich und kam nach unten um Gautamswami zu empfangen. Sie begrüßte ihn mit größtem Respekt und großer Hochachtung, ausgedrückt durch die Worte „Mathaenam Vandami. Sie stellte Gautamswami als einen treuen Folger von Mahavira an ihren Sohn Aimutta vor. Sie bat Aimutta seine Lieblingsspeise zu holen um diese Gautamswami anzubieten. Aimutta brachte eine Süßspeise (Laddoos) und füllte diese in den Topf, mehr und mehr, obwohl Gautamswami, sagte dass es längst genug sei. Er war so überglücklich dem Mönch Essen opfern zu können. Als Gautamswami wegging, sagte Aimutta: „Ihre Tasche ist schwer, ich möchte sie Ihnen tragen." .....




27.03.2011 ►AKW Fukushima ►Ausbreitung der Radioaktivität
27.03.2011
Globale Verbreitung - Animation für den Zeitraum: 12.-18.03.2011



4 Dharmakumar
Gabriele Rosalie Helmer
26.03.2011

Vor langer Zeit gab es im Land Jambudvip, eine Stadt Kamalapur. Der König dieser Stadt hieß Saharaska. Eines Tages kam ein Astrologe zum König. Der König fragte ihn, ob er wüsste was die Zukunft bringt. Der Astrologe sagte kein Wort. Der König fragte ihn ein zweites Mal. Er antwortete: „ Es wird eine große Hungersnot ausbrechen und dies wird die ganze Stadt auslöschen."....




3 Damanak
Gabriele Rosalie Helmer
24.03.2011

Vor langer Zeit lebte in der Stadt Rajpur ein Mann namens Kulaputra. Er hatte einen sehr guten Freund, namens Jaindas. Dieser war Anhänger des Jainismus. Eines Tages besuchte Kulaputra mit seinem Freund eine religiöse Veranstaltung der Jaina. Er war von dem Grundprinzip der Gewaltlosigkeit Ahimsa, erklärt am Beispiel eines Mönches der ein Gelübde ablegte, keinen Fisch mehr zu essen, gleich was geschehe, besonders beeindruckt....




2 Anand Shravak
Gabriele Rosalie Helmer
22.03.2011

Es war einmal ein König namens, Jitshatru. Er lebte in der Stadt Vanijya. In derselben Stadt wohnte ein Mann namens, Anand. Dieser war sehr wohlhabend, besaß Millionen von Goldmünzen, war sehr erfolgreich im Handel und besaß außerdem 40 000 Kühe. Er war ein sehr angesehener Mann, sowohl beim König, als auch bei den Bewohnern der Stadt....




1 Sechs Blinde und ein Elefant
Gabriele Rosalie Helmer
20.03.2011

Sechs blinde Männer wollten erfahren wie ein Elefant aussieht. Deshalb machten sie sich eines Tages auf den Weg zu einem Platz, wo es Elefanten gab. Einer der Männer berührte den Schwanz des Tieres und dachte, das gleicht einem Tau. Ein anderer berührte einen Fuß des Elefanten, dies fühlte sich an wie eine Säule. Der dritte fasste seinen Rüssel an und verglich diese Erfahrung mit einem Speer. Der vierte ertastete den Rüssel und dachte, dies gleicht einer Schlange. Der fünfte sagte, es sei eine große Pfanne, während der sechste meinte es sei eine Wand......




18.03.2011 ►AKW Fukushima ►Ausbreitung der Radioaktivität
18.03.2011
Globale Verbreitung - Animation für den Zeitraum: 12.-18.03.2011



0.6 Festtage im Jainismus
Gabriele Rosalie Helmer
18.03.2011

Religiöse Festtage im Jainismus werden begangen, indem die Gläubigen wichtige Ereignisse im Leben eines Tirthankara gedenken. Besonders kennzeichnend für das Feiern im Jainismus ist das Fasten. Ebenso das Rezitieren aus religiösen Schriften, religiöse Vorträge, das Ablegen von Gelübden, Spenden geben und viele andere gute Taten. Die jährlichen Feste basieren auf dem Mondkalender. Die wichtigsten Feiertage sind.....




0.5 Sutren der Jaina
Gabriele Rosalie Helmer
16.03.2011

Wichtigste Sutra im Jainismus ist das Namaskar Mahamantra. Dieses Mantra wird von gläubigen Jainas mehrmals am Tage rezitiert. Mit diesem Mantra werden die fünf ehrenwertesten Personen angerufen, nämlich: Arihanta, die erleuchteten menschlichen

Wesen, Siddha, alle befreiten Seelen, Acharya, Vorstand einer Jainagemeinschaft, Upadhyaya, asketische Lehrer und alle Sadhu und Sadhvis[1] Asketen des Universums....




0.4 Hauptaspekte des Jainismus: Anekantavad - Ahimsa
Gabriele Rosalie Helmer
14.03.2011
Kennzeichnend für die Philosophie des Jainismus ist der Relativismus, Anekantavad genannt. Gemäß dieser Theorie gibt es die absolute Wahrheit nicht. Alles muss immer von verschiedenen Richtungen gesehen werden. Diese verschiedenen Gesichtspunkte zusammen, ergeben die Wahrheit. Die Wahrheit, oder Tatsache ist eine Kombination aller oder einiger Ansichten. Die Theorie dieser toleranten Sichtweise, Anekantavad, ist eine der bemerkenswertesten Beiträge der Jaina auf dem Gebiet der philosophischen Überlegungen......



0.3 Untergruppen
Gabriele Rosalie Helmer
12.03.2011
Untergruppen innerhalb der Svetambara:
-Svetambara Deravasi
-Svetambara Stanakvasi
-Svetambara Terapanthi
Untergruppen Innerhalb der Digambara:
-Digambara Bispanti
-Digambara Terapanthi
-Digambara Taranapanthi



0.2 Einführung in den Jainismus
Gabriele Rosalie Helmer
09.03.2011
In Indien gibt es sechs bis acht Millionen Jaina, weniger als ein Prozent der indischen Bevölkerung. Heute sind weltweit Jaina-Gemeinschaften verschiedener Traditionen zu finden. Die größten Diaspora sind in Nordamerika und England entstanden. Kleinere Gemeinschaften haben sich in Kanada/Toronto, in Ostafrika/Tansania, Belgien/Antwerpen und in den Arabischen Emiraten/Dubai, gebildet. In vielen Fällen sind diese Gemeinschaften wirtschaftlich und politisch, sowohl für das Heimatland, als auch für die Wahlheimat, von großer Bedeutung. Der Jainismus, eine 2500 Jahre alte Tradition, ist eine der ältesten Religionen der Welt....



0.1 Vorwort
Gabriele Rosalie Helmer
08.03.2011
Diese Arbeit gibt einen kurze allgemeine Einführung in den Jainismus und einen kleinen Einblick in die Erzähltradition innerhalb des Jainismus, wie ich sie während meiner dreieinhalb jährigen Feldforschung in Antwerpen/Belgien, in der Jaina Diaspora erlebt habe, Geschichten als didaktisches Hilfsmittel der Traditionsvermittlung.



33 Kinder könnten mit einer E10-Tankfüllung ernährt werden
08.03.2011
Auf dem E10-Gipfel in Berlin wird heute über die Zukunft des „Bio-Sprits“ diskutiert. Laut aktuellen Studien hat E10 jedoch kaum Chancen, den Klimawandel zu stoppen. Schlimmer: E10 kann sich sogar negativ auf die Versorgung der Weltbevölkerung mit Getreide auswirken, sagt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Mit dem Umstieg auf eine vegane Ernährung hingegen würde für das Klima weit mehr erreicht werden, als wenn alle Autofahrer in Deutschland konsequent auf E10 umsteigen würden. Und zusätzlich würde der Welthungerproblematik entgegengewirkt werden, so PETA.



Das Projekt Ahimsa
24.02.2011

Die "Gewaltfreie Kommunikation" (GFK) wurde in den 1960er Jahren von dem amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg entwickelt. Inzwischen wird sie weltweit verwendet, um menschliche Beziehungen zu verbessern und Konflikte mit Gewinn für alle Beteiligten zu lösen. Durch Spiele und Übungen lernen die Kinder und Jugendlichen in unserem Projekt die Gewaltfreie Kommunikation Schritt für Schritt kennen und auszuprobieren.




Der Jain-Tempel von Ranakpur
24.02.2011
Auf dem langen Weg von Jodhpur nach Udaipur machen wir Station in Ranakpur. Unser Guide hatte uns ein außergewöhnliches Erlebnis versprochen, aber das, was uns erwartete, übertraf jede Vorstellungskraft: der größte Jain-Tempel Indiens...



Literaturverzeichnis
Gabriele Rosalie Helmer
28.01.2011
Literaturverzeichnis



Anhang II – Adressen einiger Jaina-Zentren in Europa
Gabriele Rosalie Helmer
23.01.2011
 Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.



Anhang I – Namen und Symbole aller Tirthankara
Gabriele Rosalie Helmer
22.01.2011

Liste der 24 Tirthankara & Namen ihrer Symbole...




5.2.2 Laien-Guru
Gabriele Rosalie Helmer
21.01.2011

In Kapitel vier dieser Arbeit wurde die Shrimad-Rajchandra-Bewegung als jüngste Entwicklung innerhalb des Jainismus vorgestellt. Wie sich in der Vielfalt dieser innovativen Bewegung zeigte, hat sich unter Guru Rakeshbhai Jhaveri, dem Leiter des Shrimad-Rajchandra-Ashrams in Dharampur, ein globales Netzwerk entwickelt, welches alle Jaina-Gemeinschaften außerhalb Indiens erreicht und dadurch mit dem Heimatland Indien/Gujarat verbindet. Rakeshbhai Jhaveri, ein Laien-Guru, unterliegt im Gegensatz zu den Jaina-Asketen keinen Reisebeschränkungen. Dadurch ist ein direkter Kontakt zu den Jaina in den Diasporas möglich...




5.2.1 Kompensation der Veränderung
Gabriele Rosalie Helmer
20.01.2011

Wie kompensieren die Jaina in der Diaspora das Fehlen eines so wichtigen Teils ihrer Gemeinschaft? Dank ihrer Flexibilität sind die Jaina in Antwerpen in der Lage, sehr engen Kontakt zu ihrem Heimatland Indien zu pflegen. Dennoch ist dieser Kontakt zeitlich sehr begrenzt. Wie die Datenerhebung zeigte, organisieren die Jaina – und hier sind dies vor allem die Frauen – gemeinsame Treffen (Satsang), und einmal im Jahr zu Paryushan kommen Laienprediger aus Indien...




5.2 Strukturveränderung durch Migration
Gabriele Rosalie Helmer
19.01.2011

Eine weitere Besonderheit, die sich im Laufe der Forschung herauskristallisierte, betrifft im Grunde alle Jaina-Diasporas und wurde bisher in akademischen Kreisen nicht thematisiert. Im fremdkulturellen Umfeld kommt es zu einer Strukturveränderung der Jaina-Gemeinschaft (Sangha). Wie bereits in Kapitel zwei unter Punkt 2.2.10 erwähnt, besteht eine Sangha der Jaina aus vier Grundelementen: den Laien (Männer und Frauen) und den Ordinierten (Mönche und Nonnen).238 Wie in keiner anderen Religion haben Laien und Ordinierte eine antagonistische Funktion. Das Gelübde der Asketen 239, die Gewaltlosigkeit, verlangt neben einer vegetarischen Diät minimalen Besitz und auch die Heimatlosigkeit. Sie befinden sich deshalb, die Regenzeit ausgenommen, auf Wanderschaft. Unterkunft und Verpflegung kommen von der Laien-Gemeinschaft.240 Im Gegenzug symbolisieren die Asketen das höchste Ideal im Jainismus. Sie haben die Funktion der Lehrer für die Laien-Gemeinschaft. Von dieser wechselseitigen Beziehung lebt eine Jaina-Gemeinschaft...




5.1.2 Auswirkungen
Gabriele Rosalie Helmer
18.01.2011

Durch die oben genannten Identitätsfaktoren, ethnische Zugehörigkeit, Gewerbe und Religion sind die Aufnahmebedingungen in diese Gemeinschaft präziese vorgegeben. Damit bleibt die Gemeinschaft für andere Personen, welche die drei Kriterien der Gruppenidentität, Ethnizität, Gewerbe und Religion nicht erfüllen, sehr schwer zugänglich, wenn nicht sogar verschlossen. Ein interkultureller und interreligiöser Austausch kann in diesem homogenen Milieu nur sehr langsam stattfinden. ...




5.1.1 Besonderheiten der Jaina-Diaspora
Gabriele Rosalie Helmer
17.01.2011

Verglichen mit den Diasporatypen, die der AutoRobert Cohen zusammengestellt hat, lässt sich die Jaina-Diaspora Antwerpen nur sehr schwer kategorisieren. Cohen kategorisiert die Diasporatypen in Victim, Labour, Imperial, Trade und Deterrritorialized Diasporas.231 Naheliegend wäre eine Eingliederung der Jaina-Diaspora Antwerpen in die Kategorie der Trade-Diasporas. Die kollektiven Identitätsfaktoren dieser Diaspora, Ethnizität, Gewerbe und Religion, stehen aber gleichwertig nebeneinander und bestimmen die Zusammensetzung dieser Gemeinschaft. Sie durchbricht damit die gängigen Paradigmen und ist als neues Erscheinungsbild den bisherigen Diasporaformen hinzuzufügen. Sie zeichnet sich neben den genannten Identitätsfaktoren durch ökonomische Unabhängigkeit und soziale Autarkie aus....




5.1 Hauptmerkmale und Identitätsfaktoren der Jaina-Diaspora
Gabriele Rosalie Helmer
16.01.2011

Die Mitglieder der Jaina-Diaspora Antwerpen stammen alle aus Indien, aus dem Staat Gujarat, sie sind ausnahmslos im Diamantenhandel tätig und gehören alle dem Jainismus an. Verglichen mit dem typischen Bild einer Diaspora fällt diese Gemeinschaft durch ihre Besonderheiten aus dem Rahmen......




5 Schlussbetrachtungen
Gabriele Rosalie Helmer
15.01.2011

In diesem Kapitel werden die gewonnenen Forschungsergebnisse zusammengefasst dargestellt. Dabei wird auch auf Besonderheiten näher eingegangen.

Die vorliegende explorative Pilotstudie ist ein wissenschaftlicher Beitrag zur Diasporaforschung im Allgemeinen und zur Erforschung der Jaina in der Diaspora im Besonderen. Wie sich im Laufe der Forschung zeigte, gibt es bereits eine große Anzahl von Forschungen zu diversen Diasporas in Europa und Amerika, so zum Beispiel die Forschung von Martin Baumann zu buddhistischen Vietnamesen und hinduistischen Tamilen in Deutschland, von Steven Vertovec zur Hindu-Diaspora, von Kim Knott zum Hinduismus in Leeds oder von John Hinnells zur Zoroastrian Diaspora, um nur einige zu nennen.....




4.4 Fazit
Gabriele Rosalie Helmer
14.01.2011

Die Shrimad-Rajchandra-Bewegung kann als neue Jaina-Tradition des 21. Jahrhunderts gesehen werden, die Menschen aller Jaina-Traditionen anspricht und zusammenbringt. Besonders unter der Leitung von Rakeshbhai Jhaveri hat sich diese Bewegung zu einem transnationalen Netzwerk entwickelt, dessen Entwicklung sich an den Jaina Diasporas orientiert. Vernetzt mit dem Shrimad-Rajchandra-Ashram in Dharampur/Gujarat fungiert der Ashram für viele Jaina als Bindeglied zwischen dem Staat Gujarat und Belgien....




4.3.4 Guru und Gender
Gabriele Rosalie Helmer
13.01.2011

Wie bereits erwähnt, gibt es in der Shrimad-Rajchandra-Bewegung Antwerpen keinen Satsang für Männer oder eine gemischte Gruppe. Es sind die Frauen, die sich zweimal wöchentlich treffen. Viele Frauen empfinden den Kontakt zu ihrem Guru als große Unterstützung. Die wöchentlichen Lesungen des Gurus und die anschließende Beschäftigung mit dem Thema in Form von Diskussion und Test ist für die Frauen eine Orientierungshilfe und hat ihrem Leben durch die regelmäßigen Treffen mehr Inhalt gegeben. Es sind auch die Frauen, die sich um das Geburtstagsgeschenk des Gurus kümmern und für das leibliche und damit auch für das seelische Wohl des Gurus sorgen....




4.3.3 Rakeshbhai Jhaveri zu Besuch in Antwerpen
Gabriele Rosalie Helmer
12.01.2011

Der Leiter des gesamten Shrimad-Rajchandra-Zentrums, Rakeshbhai Jhaveri, hält auch direkt Kontakt zu seinen Anhängerinnen und Anhängern. In regelmäßigen Abständen besucht er alle Zentren innerhalb und außerhalb Indiens. In Antwerpen erfolgte solch ein persönlicher Besuch des Gurus im Jahr 2005 für nur zwei Tage auf seiner Durchreise nach Amerika und im Jahre 2006 vom 27. bis 30. Mai im Rahmen einer „Europatournee“. Weitere Stationen waren die Zentren London, Toronto und Manchester. Den Abschluss seiner Tournee bildete ein dreitägiger „Retreat“227 im Moorside Grange Hotel in einem Vorort von Manchester....




4.3.2 Bhakti
Gabriele Rosalie Helmer
11.01.2011

Das Singen verehrender Gesänge, Bhakti genannt, wird in allen Jaina-Traditionen durchgeführt.226 In der gesamten Shrimad-Rajchandra-Bewegung hat Bhakti einen hohen Stellenwert. In der Regel findet es am Morgen und am Abend statt. Es beinhaltet das Lesen von Shrimad Rajchandras Schriften, Mantras und das Singen von Liedern, die oft von Shrimad Rajchandra selbst komponiert wurden. Das Singen von Bhakti dient in der Shrimad-Rajchandra-Bewegung mehr der Reinigung der Seele als der Verehrung eines Gurus...




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